Umgestürzte Bäume, gesperrte Strassen: diese Schäden hinterlässt Sturm Sabine in der Zentralschweiz

Das Sturmtief Sabine fegte in der Nacht auf Dienstag nochmals durch die Zentralschweiz. Der Wind flachte im Verlaufe des Tages immer mehr ab. Die Entwicklungen zum Nachlesen. 

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Sabine versperrte den Weg
36 Bilder
In Sarnen riss Sabine den vorderen Teil eines Bootsstegs ab.
Stürmische Nacht am Zugersee während dem Sturmtief Sabine
Dieser Baum in Ruswil konnte nicht mehr standhalten.
Ein umgeknickter Baum in Werthenstein.
Ava und Holly bestaunen die hohen Wellen bei Zug.
Die gesperrte Knonauerstrasse.
Umgekippte Bäume in einem Waldstück in der nähe von Knonau.
Umgefallene Bäume auf der Knonauerstrasse auf der Höhe des Oberwilerwald.
Sturm Sabine auf dem Zugersee
Sturm Sabine peitscht die Wellen ans Ufer.
Nächtliche Eindrücke von «Sabine» in und um die Altstadt Zug
Nächtliche Eindrücke von «Sabine» in und um die Altstadt Zug
In Malters hat es eine Tanne umgeweht.
Das Dach konnte schliesslich durch die Feuerwehr gesichert werden.
Ein umgestürzter Baum versperrt die Knonauerstrasse zwischen Steinhausen und Knonau.
Dieser Baum fiel dem Sturm in Malters zum Opfer.
Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug räumte das Hindernis aus dem Weg.
Bei der Scheune ist das Scheunentor regelrecht eingebrochen. Zudem hat es einige Dachziegel vom Dachgiebel herunter geweht. Das Foto entstand in Malters.
Ein zu Boden fallender Leiter hat oberhalb von Gurtnellen einen Brand verursacht, der durch die Feuerwehr gelöscht werden muss.
Durch den Brand fiel der Strom aus.
Löscharbeiten eines kleinen Waldbrandes, nachdem der Sturm Sabine bei Gurtnellen im Kanton Uri ein Stromkabel von einem Starkstrommasten gerissen hatte.
Auf der Autobahn A4a zwischen Baar und Zug drohte ein Baum auf die Fahrbahn zu stürzen.
Beim Kolinplatz in der Stadt Zug sind mehrere Dachziegel von einem Haus geweht worden. In Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) wurden die fehlenden sowie die lockeren Dachziegel durch einen Dachdecker ersetzt.
Im Einsatz stand auch die Feuerwehr Neuheim. An der Hinterburgstrasse wurde ein Dach eines Materiallagers weggeweht.
Die im Baum hängende Hängematte.
Der Sturm Sabine trifft die Stadt Zug.
Sturm Sabine zieht mit seinen Windböen über den Alpnachersee
Sturm Sabine Zugersee, Surfer: Bernie Sievi.
Am Sempachersee ist wegen Sturm Sabine nicht gut flanieren.
Das Mythen Center in Schwyz ohne Strom.
Das Mythen Center in Schwyz ohne Strom.
Ein Teil des Garaventa-Dachs in Goldau landete auf dem Vorplatz.
Sturmtief Sabine: Ein kleiner Lichtblick zwischendurch.
Sturm tobt über dem Zugersee.
Sturm tobt über dem Zugersee.

Sabine versperrte den Weg

Bild: Vinzenz Blum, Egolzwil, 11. Februar 2020
  • In Luzern wurden in der Nacht auf Dienstag rund 108 km/h registriert und in Gersau knapp 106 km/h. Die einzige Orkanböe wurde in Egolzwil mit 119 Stundenkilometern gemessen, so Meteonews. Insgesamt gingen in der Nacht 23 Meldungen ein.
  • In Nidwalden fiel der Strom aus. 1400 Personen waren betroffen, einige waren erst am Dienstagmittag wieder am Stromnetz angeschlossen. In Buochs wurde ein Dach abgedeckt und deshalb aus Sicherheitsgründen eine Strasse gesperrt werden.
  • Im Kanton Zug war es trotz Sabine eine ruhige Nacht. 
  • In Obwalden war am Morgen die Bahnstrecke Giswil - Meiringen geschlossen. Grund war ein Gegenstand auf den Gleisen. In Sarnen riss Sabine am Dienstag einen Bootssteg auseinander.
  • Höchster Wert der Nacht auf Dienstag: Gütsch in Andermatt mit 202 Stundenkilometern.
  • In Schwyz gingen bei der Polizei ein halbes Dutzend Notrufe ein. Diese betrafen umgestürzte Bäume und Baustelleneinrichtungen.

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16:52 Uhr

Laut der Kantonspolizei gingen im Kanton Obwalden in den letzten 48 Stunden insgesamt 25 Sturmmeldungen ein. Vielerorts waren umgefallene Bäume, welche Strassen versperrten, Grund für die Meldungen. In Sarnen und Engelberg wurden durch den starken Wind einige Hinweistafeln und Signalisationen beschädigt. In Giswil fing ein Telefonmast Feuer.

Beim Seefeld in Sarnen riss Sabine den vordersten Teil eines Bootsstegs ab, sodass dieser umgekippt im Wasser trieb. Eines der beiden am Steg befestigten Motorboote sank daraufhin ab. Auch das zweite Boot wurde stark beschädigt.

In Sarnen riss Sabine den vorderen Teil eines Bootsstegs ab.

In Sarnen riss Sabine den vorderen Teil eines Bootsstegs ab.

Bild: Kantonspolizei Obwalden
15:24 Uhr

Nachdem der Wintersturm Sabine in der Nacht von Montag auf Dienstag, in mehreren Gebieten in Nidwalden zu Stromunterbrüchen und Schäden an Stromleitungen führte, konnten inzwischen alle Kunden wieder mit Strom versorgt werden. Dies meldet das kantonale Elektrizitätswerk in einer Mitteilung. 

Die Unterbrüche in den Gebieten, wo die meisten Kunden betroffen waren, dauerten nur wenige Minuten und waren in der Nacht zu verzeichnen. So zum Beispiel in Dallenwil. Schwieriger sei die Lage in den etwas entlegeneren Gebieten Diegisbalm und oberhalb Niederrickenbach Richtung Haldigrat gewesen. Dort behinderte Sturmholz die Zufahrt und die Störungsbehebung. Kurz nach zwölf Uhr konnten aber auch diese Kunden ans Netz angeschlossen werden.

12:26 Uhr

Wie die Matterhorn Gotthard Bahn mitteilt, ist die Strecke zwischen Andermatt und Realp ab 13 Uhr wieder normal befahrbar. Erster durchfahrender Zug ist der Regio 549 (Andermatt ab 13.37 Uhr).

12:03 Uhr

In Obwalden ist die Zugstrecke zwischen Giswil und Meiringen wieder offen. Die Strecke war von 2 Uhr nachts bis 12:30 am Dienstagmittag gesperrt. Grund für die Sperrung war ein Baum, welcher die Fahrleitung beschädigte.

11:48 Uhr

Von Montag bis heute Dienstag hat die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri rund fünf Notrufe im Zusammenhang mit dem aktuellen Sturmtief «Sabine» erhalten. Bei den Meldungen handelte es sich um umgestürzte Bäume oder Verkehrseinrichtungen, welche diverse Strassen im Kantonsgebiet kurzzeitig blockierten, so die Kantonspolizei in einer Mitteilung.

Seit Montag war die Kantonsstrasse zwischen Gurtnellen und Wassen infolge umgestürzter Bäume gesperrt. Seit heute, 11 Uhr, kann diese wieder befahren werden. Folgende Bahnlinien sind noch unterbrochen:

  • Andermatt- Realp (Fahrleitungsstörung)
  • Autoverlad Andermatt – Sedrun (starker Wind)
  • Andermatt – Tschamut-Selva (starker Wind)
11:21 Uhr

In Nidwalden gab es grössere Einsätze für die Feuerwehren von Buochs/Ennetbürgen, Stans sowie Ennetmoos (siehe Eintrag zum Stromausfall unten). Die Feuerwehr Buochs/Ennetbürgen wurde um 22.30 Uhr aufgrund eines abgedeckten Daches an der Seebuchtstrasse alarmiert. Aus Sicherheitsgründen musste die Strasse gesperrt werden. Zu einem weiteren Aufgebot in Buochs kam es um kurz nach Mitternacht aufgrund eines eingedrückten, grossen Balkonfensters.

In Buochs ist die Feuerwehr wegen einem abgedeckten Hausdach im Einsatz.

In Buochs ist die Feuerwehr wegen einem abgedeckten Hausdach im Einsatz.

Bild: Kapo Nidwalden
11:13 Uhr
09:35 Uhr

Update zu den Strassen- und Bahnlinien-Sperrungen: Zurzeit sind gemäss TCS noch folgende Strecken gesperrt:

  • Obwalden: Zugstrecke Giswil - Meiringen. Es fahren Ersatzbusse bis voraussichtlich 12 Uhr.
  • Luzern: Oberargstrasse Nottwil
  • Luzern: Beinwil am See - Schwarzenbach
09:29 Uhr

In Nidwalden sorgt der Sturm Sabine für mehrere Stromausfälle, schreibt das kantonale Elektrizitätswerk Nidwalden EWN in einer Mitteilung. Insgesamt seien 1400 Kunden von der Störung betroffen, für die meisten dauerte die Unterbrechung nur kurz, einige sind jedoch aktuell noch ohne Stromversorgung.

Im Gebiet Niederrickenbach wurde die Störung um 4.15 Uhr gemeldet und konnte noch nicht behoben werden, so das EWN. Dies weil die Strasse nach Niederrickenbach durch Sturmholz unpassierbar sei und somit die  Netzspezialisten nicht ins Gebiet vorrücken können. Sobald der Zugang frei sei, werde mit der Störungsbehebung begonnen. 

Im Gebiet Diegisbalm/Schroten bei Wolfenschiessen wurde ebenfalls ein Leitungsunterbruch gemeldet. Die Ursache konnte aufgrund der schlechten Zugänglichkeit noch nicht gefunden werden. Der Stromunterbruch dauere noch an.

Am meisten Kunden waren in der Gemeinde Dallenwil um 2.16 Uhr betroffen. Dieser Unterbruch dauerte rund 15 Minuten.

Im Gemeindegebiet Ennetmoos waren zwei Leitungen betroffen. Bei beiden Schäden kam es zu Bränden an einem Leitungsmast und im Wald. Der eine Brand betraf um zirka 22.45 Uhr das Gebiet Gütschwald. Der zweite brach kurz nach 3 Uhr im Gebiet Oberrüti aus. Beide Brände konnten durch die Feuerwehr Ennetmoos mithilfe der Stützpunktfeuerwehr Stans unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Die betroffenen Gebiete konnten rasch mit Notstromaggregaten wieder versorgt werden.

Während der Nacht waren insgesamt 6 Mitarbeitende des EWN im Einsatz, aktuell sind 11 Mitarbeitende unterwegs, um die Schäden festzustellen und zu beheben.

09:16 Uhr

Die Luzerner Polizei schickte am Dienstagmorgen ein Update zum Sturm. In der Nacht gingen bei ihnen 23 Meldungen ein, hauptsächlich wegen umgestürzten Bäumen, abgebrochenen Ästen und umgefallenen Baustellengittern.

Ein umgestürzter Baum in Werthenstein.

Ein umgestürzter Baum in Werthenstein.

Bild: Urs Gutfleisch

In Sursee kollidierte zudem am Montagabend ein Auto mit einer Tanne. Der Unfall geschah gegen 22 Uhr auf der Baselstrasse von Sursee Richtung St. Erhard. Im Surseerwald brach eine Tanne auf einer Höhe von fünf Metern ab und fiel unmittelbar auf das Auto. Dieses kollidierte mit dem Baum, kippte und kam auf der linken Fahrzeugseite liegend zum Stillstand. Der Autofahrer wurde mit der Ambulanz zur Kontrolle ins Spital gefahren. Er blieb unverletzt, so die Polizei in ihrer Mitteilung.

Das Unfallauto im Surseer Wald.

Das Unfallauto im Surseer Wald.

Bild: Luzerner Polizei

Die Strasse wurde gesperrt und der Verkehr durch die Feuerwehr Region Sursee örtlich umgeleitet. Die Sperrung wurde am Dienstagmorgen um 7.45 Uhr aufgehoben. 

Der Wagen kollidierte mit einer herabfallenden Tanne.

Der Wagen kollidierte mit einer herabfallenden Tanne.

Bild: Luzerner Polizei
09:08 Uhr

Viele Skigebiete in der Zentralschweiz bleiben heute noch geschlossen. Auf der Melchsee Frutt bleiben die Anlagen am Morgen noch zu, die Pisten den ganzen Tag. Die Talabfahrt ist wegen umgestürzten Bäumen ebenfalls geschlossen. Über mögliche Konvoi-Fahrten der Gondelbahn oder weitergehende Betriebseinschränkungen für den Mittwoch wird am Dienstagmittag entschieden.

Alle Anlagen und Pisten von Stand bis Titlis bleiben wegen starkem Wind auch am Dienstag geschlossen. Weitere Informationen finden Sie hier.

In Sörenberg ist das Skigebiet Rothorn - Eisee und die Luftseilbahn Brienzer Rothorn geschlossen. Informationen zum Betrieb aller anderen Anlagen finden Sie hier. Auch auf der Klewenalp und im Brunni-Gebiet bleiben die Bahnen und Anlagen am Dienstag noch zu.

«Die Königin der Berge hat Wind in den Haaren», schreiben die Rigi Bahnen auf ihrer Webseite. Aufgrund der starken Windböen sei der Betrieb der Luftseilbahn Weggis - Rigi Kaltbad und der Zahnradbahnen ab Goldau eingestellt. Die Zahnradbahn ab Vitznau fährt bis Staffelhöhe, von Rigi Staffelhöhe bis Rigi Kulm ist der Betrieb eingestellt. Auf dem Pilatus sind alle Anlagen zu.

Das Skigebiet Andermatt-Sedrun meldet: Gurschen-Bahn, Gurschen-Flyer sowie 1. Sektion Gütsch-Express und Milez-Flyer sind in Vorbereitung. Alle weiteren Anlagen und Pisten bleiben den ganzen Tag geschlossen infolge des stürmischen Windes.

07:56 Uhr

In der Nacht auf Dienstag ging auf der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz aufgrund des Sturms Sabine ein halbes Dutzend Notrufe ein. Diese betrafen umgestürzte Bäume und Baustelleneinrichtungen in Ibach, Willerzell, Rickenbach, Brunnen und Oberiberg. Die Stützpunktfeuerwehr Einsiedeln, die Feuerwehr Stützpunkt Schwyz und die Feuerwehr Oberiberg standen im Einsatz. 

07:24 Uhr

Die Luzerner Polizei sagte auf Anfrage, dass zurzeit keine grossen Aufräumarbeiten von Feuerwehren mehr im Gange sind. Einzig die Strasse Sursee - St. Erhard müsse bei Tageslicht aufgeräumt werden, da noch einige Bäume schräg über der Hauptstrasse stehen. Diese ist deshalb auch noch gesperrt. Weitere Informationen zum Sturm der letzten Nacht würden folgen. Es sei jedoch nicht mehr ganz so heftig gewesen wie gestern.

Nach ersten Erkenntnissen hat es den Kanton Nidwalden diese Nacht am meisten getroffen, so Radio Pilatus. Hier wurden Ziegel von den Dächern geweht und in einem Fall wurde durch den starken Wind sogar ein Fenster eingedrückt. In den anderen Kantonen spricht die Polizei auf Anfrage von Radio Pilatus von mehreren kleinen Meldungen, die eingegangen sind. Grössere Zwischenfälle sind bisher jedoch keine bekannt.

07:15 Uhr
Nächtliche Eindrücke von «Sabine» in und um die Altstadt Zug.

Nächtliche Eindrücke von «Sabine» in und um die Altstadt Zug.

Leserbild: Sandro Müller
07:01 Uhr

Wegen Sturmschäden sind laut Radio Pilatus folgende Strassen gesperrt: Hauptstrasse zwischen Sursee und St. Erhard; Oberargstrasse in Nottwil in Cham; Bibersee - Grindel gesperrt bis ca. 11 Uhr; über den Hirzel, zwischen Hanegg und Hirzel; Kantonsstrasse zwischen Oberiberg und Ibergeregg;  Langnau am Albis: Albispasshöhe; Stallikon - Langnau am Albis; Mühlau - Auw;  Kantonsstrasse zwischen Kleinwangen und Beinwil Beinwil am See - Schwarzenbach.

06:55 Uhr

Wegen Sturmschäden unterbrochen ist die Brünigpass-Bahnlinie zwischen Giswil und Meiringen, wie die Zentralbahn auf ihrer Webseite mitteilt. Es verkehren Ersatzbusse.

06:42 Uhr

Die Autobahn A2 musste in der Nacht zwischen Airolo und Göschenen in Richtung Norden kurzzeitig gesperrt werden, weil Bäume auf die Fahrbahn gestürzt waren.

Dienstag, 06:32 Uhr

Im Flachland wurden in der Nacht auf Dienstag verbreitet Windgeschwindigkeiten von 70 bis 90 km/h registriert. Damit sei die zweite heftige Phase von Wintersturm Sabine laut Meteonews etwas schwächer gewesen als die erste vom Montagmorgen. Starke Böen gab es aber dennoch: In Luzern wurden rund 108 km/h registriert und in Gersau knapp 106 km/h.

22:48 Uhr

Laut MeteoNews wird «Sabine» in dieser Nacht nicht mehr ganz so heftig toben. Definitiv nachlassen wird der Wind aber erst am Dienstagabend. Die Wetterdienste warnen dennoch weiter vor dem Sturm. Es gilt nach wie vor Gefahrenstufe 4 (von 5).

19:16 Uhr

Am Montagnachmittag hat sich die Sturm-Situation in der Zentralschweiz etwas beruhigt. Im Laufe des Abends und in der Nacht auf Dienstag soll der Westwind jedoch nochmals markant zunehmen, wie MeteoSchweiz mitteilt. Es werden erneut Sturmböen von 100 bis 130 Stundenkilometern erwartet. 

17:51 Uhr

Der Stromausfall in den Kantonen Schwyz und Uri konnte behoben werden. Die 67'000 Personen, welche am Mittag vom Unterbruch betroffen waren, sollten in der Zwischenzeit alle wieder Strom haben. Dies teilt das Elektrizitätswerk Altdorf am frühen Abend mit.

16:56 Uhr

Auch im Kanton Nidwalden hielt «Sabine» die Einsatzkräfte auf Trab. Den ersten Notruf erhielt die Kantonspolizei kurz vor 8 Uhr, im Laufe des Morgens folgten einige mehr. Bei den Meldungen handelte es um umgestürzte Bäume, welche Strassen blockierten, Beschädigungen an Hausdächern sowie Gegenstände, welche durch den Sturm weggefegt wurden. Im Einsatz waren die Feuerwehren Buochs / Ennetbürgen sowie Beckenried. Wie die Nidwaldner Polizei mitteilt, wurde bis anhin niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. 

16:53 Uhr

Die Obwaldner Polizei registrierte einige wenige Meldungen und hat laut einem Sprecher in Alpnach Dorf und Engelberg die Unterhaltsdienste aufgeboten, um etwa herabhängende Äste zu entfernen. Die Oberwilerstrassse zwischen Wilen und Giswil war kurzzeitig durch einen Baum blockiert. Im Versorgungsbereich des Elektrizitätswerks Obwalden (EWO) kam es in Lungern um die Mittagszeit herum zu einem Stromausfall. Der starke Sturm hatte laut der Website des EWO eine 16 Kilovolt-Freileitung zwischen Lungern und dem Brünigpass beschädigt. «Bis wir den Schaden gefunden hatten, war das ganze Dorf Lungern für 43 Minuten stromlos», sagt Daniel Zberg, Leiter des Geschäftsfelds Netz, auf Anfrage. Im Gebiet Chäppäli oberhalb von Lungern und Richtung Brünigpass seien 24 Strombezüger noch ohne Strom gewesen, bis die EWO-Monteure die Leitung am späteren Nachmittag wieder instandgesetzt hatten.

Beim Elektrizitätswerk Nidwalden wurden bis am späten Nachmittag keine Unterbrüche verzeichnet, wie es auf Nachfrage hiess.

16:31 Uhr

Da der Sturm ab heute Abend wieder zulegen wird, geben die Polizeikorps folgende Verhaltenstipps: 

  • Lose Gegenstände (z.B. Trampolin, Velos, Gartenutensilien, Vogelhäuschen, Spielsachen etc.) ins Haus, in die Garage oder in einen anderen geschützten Bereich stellen
  • Gartenmöbel anbinden oder ins Haus nehmen
  • Blumentöpfe vom Balkon räumen
  • Sturmwarnungen an den Seen beachten; auf jegliche Art von Aktivitäten auf den Gewässern verzichten und Ufergebiete von Seen meiden
  • Wälder, Waldränder, exponierte Bäume und Baumgruppen meiden, keine Waldspaziergänge unternehmen und keine Waldstrecken befahren
  • die lokale Wetterentwicklung beobachten, Informationen einholen und das Verhalten den Verhältnissen anpassen
16:22 Uhr

Nach dem Stromkabelbrand in Gurtnellen sind die Löscharbeiten in vollem Gange:

16:14 Uhr

Beim Kolinplatz in der Stadt Zug sind mehrere Dachziegel von einem Haus geweht worden. In Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) wurden die fehlenden sowie die lockeren Dachziegel durch einen Dachdecker ersetzt.

Bild: Zuger Polizei

In den Gemeinden Unter- und Oberägeri ist es zudem um die Mittagszeit zu einem kurzen Stromausfall gekommen. Die Ursache dürfte mit dem Stromausfall in Uri zusammenhängen. Auch sind in Rotkreuz sowie Oberägeri nochmals Bäume umgeknickt. Über verletzte Personen ist bis zur Stunde nichts bekannt. Weiterhin gesperrt ist die Knonauerstrasse zwischen Steinhausen und Knonau.

16:05 Uhr

Zurzeit haben die starken Winde etwas nachgelassen. Gemäss den Wetterprognosen dürften diese in den Abendstunden sowie in der Nacht jedoch nochmals an Stärke gewinnen. Eine vorläufige Bilanz des Sturms: 

15:53 Uhr

Vom grossflächigen Stromausfällen waren 36'000 Kunden im Kanton Uri und 31'000 Kunden im inneren Kantonsteil Schwyz betroffen, wie es bei den Elektriziätswerken auf Anfrage hiess. Die Störung hatte auch Auswirkungen auf den Bahnverkehr: Während rund einer Stunde konnten keine Züge durch den Gotthard-Basistunnel fahren. Auch zwischen Brunnen und Flüelen fiel der Zugverkehr aus. 

14:53 Uhr

Die Kantonspolizei Schwyz gibt um 14 Uhr einen Überblick zur Situation im Kanton. Die Stützpunktfeuerwehr Einsiedeln und die Feuerwehr der Gemeinde Arth seien am Morgen aufgrund von beschädigten Dächern in Goldau und Bennau und wegen umgestürzter Bäume in Goldau, Einsiedeln und Willerzell im Einsatz gestanden.

Diese Ereignisse hatten kurzzeitige Strassensperrungen zur Folge, so die Polizei weiter. Ab etwa 12 Uhr waren der Raum Talkessel Schwyz, Muotathal, Ybrig und Arth während rund einer Stunde von einem Stromausfall betroffen. Die Ursache lag in bei einem Ereignis im Kanton Uri (siehe Eintrag unten).

Die Löscharbeiten eines kleinen Waldbrandes sind im vollen Gange, nachdem der Sturm Sabine bei Gurtnellen im Kanton Uri ein Stromkabel von einem Starkstrommasten gerissen hatte.

Die Löscharbeiten eines kleinen Waldbrandes sind im vollen Gange, nachdem der Sturm Sabine bei Gurtnellen im Kanton Uri ein Stromkabel von einem Starkstrommasten gerissen hatte.

Bild: Urs Flüeler / Keystone

Die Bergstrasse in Goldau, die kurz vor 10 Uhr aufgrund von Trümmerteilen eines Lagerhallendachs, die auf die Strasse zu fallen drohten, gesperrt werden musste, konnte um 14.15 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden.

14:30 Uhr

Bei der Luzerner Polizei gingen bis 14 Uhr rund 100 Meldungen zum Sturm ein. Insgesamt waren 31 Feuerwehren im Einsatz. Zurzeit sind noch vier Feuerwehren mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Dabei handelt es sich hauptsächlich um umgestürzte Bäume. Zurzeit sind noch vereinzelte Strassen im ganzen Kantonsgebiet gesperrt. Dies sind unter anderen:

  • Kantonsstrasse Oberrüti - Eschenbach
  • Glashütten - St. Urban
Dieser Baum fiel dem Sturm in Malters zum Opfer.

Dieser Baum fiel dem Sturm in Malters zum Opfer.

Leserbild: Klara Schildknecht

Im Verlaufe der Nacht werden weitere Winde erwartet. Die Polizei empfiehlt weiterhin:

  • Gehen Sie nicht in den Wald
  • Halten Sie Abstand zu beschädigten Gebäuden oder Stromleitungen
  • Sichern Sie bewegliche Gegenstände im Freien (z.B. Blumentöpfe, Gartenmöbel, Fahrräder usw).
14:18 Uhr

Die Kantone Uri und Schwyz waren um die Mittagszeit von einem längeren Stromunterbruch betroffen, meldet die EWA Energie Uri am Nachmittag. «Kurz vor Mittag fiel die Höchstspannungsleitung von Plattischachen nach Göschenen infolge des heftigen Sturms aus», so die EWA. «Ein zu Boden fallender Leiter hat einen Brand verursacht, der durch die Feuerwehr gelöscht werden muss», sagt Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung des EWA auf Anfrage. Betroffen vom rund einstündiger Stromausfall war der ganze Kanton Uri. 

Zeitgleich wurden auch beide Höchstspannungsleitungen von Ingenbohl nach Flüelen unterbrochen. Auch dort wütete der Sturm und es musste mit einem Brand gerechnet werden. Der Kanton Uri war dadurch von beiden Seiten vom Stromnetz der Höchstspannungsebene abgeschnitten.

Kurz nach 13 Uhr konnte mit dem Wiederaufbau des Stromnetzes in Uri begonnen werden, unterstützt durch die EWA-Kraftwerke. Das Elektrizitätswerk in Altdorf teilte weiter mit:

«Es muss aber weiterhin mit Beeinträchtigungen gerechnet werden, da gewisse Leitungen defekt sind und zuerst repariert werden. Angesichts des Sturms stellt dies ein schwieriges Unterfangen dar.»

Laut der zuständigen Polizei hatte der Stromausfall technische Probleme in mehreren Tunneln der Zentralschweiz zur Folge: Sowohl der Gotthard-, der Seelisberg-, sowie der Flüelen- und der Mositunnel mussten kurzum gesperrt werden. «Grund war, dass wichtige Einrichtungen wie etwa Lampen nicht mehr mit Strom versorgt werden konnten und so die Sicherheit nicht mehr gewährleistet war», meldet Viasuisse in einer Mitteilung.

Bis um 13.30 Uhr konnte der Seelisbergtunnel auf der A2 und der Mositunnel auf der Axenstrasse wieder in beiden Richtungen freigegeben werden. Der Gotthardtunnel blieb noch bis um zirka 14 Uhr in Richtung Norden zu, da auf dem Autobahnabschnitt zwischen Göschenen und Amsteg Bäume von der Strasse gehievt werden mussten.

Nun ist das bekannte Schweizer Nadelöhr wieder in beiden Richtungen befahrbar. Der Flüelentunnel, am südlichen Ende der Axenstrasse, war um 15 Uhr wieder für den Verkehr offen, so der VCS auf seiner Webseite.

13:40 Uhr

Der Seelisbergtunnel ist wieder offen. Der Gotthardtunnel ist nur noch in Richtung Norden gesperrt. Dies aufgrund von Sturmschäden, wie der TCS in seinen neusten Verkehrsmeldungen mitteilt. Der Flüelentunnel ist zurzeit noch wegen technischer Probleme geschlossen. Der Verkehr wird umgeleitet.

13:31 Uhr

(gh) An mehreren Schulen im Kanton Schwyz konnten die Schüler heute freiwillig Zuhause bleiben. Auch am Dienstagmorgen könnte «Sabine» noch wüten. Wie die Schwyzer Bezirksschulen am Montagmittag informierten, können die Eltern auch am Dienstag ihre Schüler abmelden. Der Unterricht in den sieben Mittelpunkt-Schulhäusern findet aber statt.

In der Gemeinde Arth haben die Eltern ebenfalls die Möglichkeit, ihre Kinder vom Unterricht zu dispensieren. In den Schulhäusern selbst wird die Lage laufend beurteilt.

13:06 Uhr

Der Kanton Schwyz ist wieder mit Strom versorgt. Das teilt das Elektrizitätswerk Schwyz mit. Nur noch die Gemeinde Alpthal sei aktuell von der Störung betroffen. Die genaue Ursache ist unbekannt. Der Stromausfall habe aber einen Zusammenhang mit dem Sturm, schreibt das EWS weiter. 

12:54 Uhr

Wegen den grossflächigen Stromausfällen in den Kantonen Schwyz und Uri informierte auch die Alarm-App des Bundes (Alert Swiss): Schäden am Stromnetz, die Verhaltensanweisung lautet wie folgt:

«Bleiben Sie, wo Sie sind. Die Stromversorgung wird so rasch als möglich wieder hergestellt.»
12:50 Uhr

Der Stromausfall traf am Montagmittag auch das Einkaufscenter Mythen Center Schwyz.

Leserbild: Petra Imsand, Bote der Urschweiz
Absperrband bei den Kassen im Mythen Center.

Absperrband bei den Kassen im Mythen Center.

Leserbild: Petra Imsand, Bote der Urschweiz
12:41 Uhr

TCS meldet technische Probleme beim Gotthard- und beim Seelisbergtunnel. Beide Tunnel sind zurzeit gesperrt. Auf der A2 staut sich der Verkehr. Auch der Flüelen-Tunnel zwischen Brunnen und Altdorf ist zurzeit wegen technischer Probleme gesperrt. Ob die technischen Probleme im Zusammenhang mit dem Stromausfall und Sturm stehen, ist noch unklar. Die Kantonspolizei Uri ist auf Anfrage nicht erreichbar. 

12:29 Uhr

Vom Stromausfall ist auch Gurtnellen betroffen. Leserreporter Manfred Kempf: «Es gab einen grossen Chlapf, dann kam es zu einem kurzen Brand und der Strom fiel aus». Betroffen ist die Hochspannungsleitung, die oberhalb des Dorfes durch den Wald führt. 

Leserbild: Manfred Kempf

Leserbild: Manfred Kempf
12:26 Uhr

(pok/gh) Am Mittag fiel im Raum Schwyz und im Urnerland der Strom aus. Zum Stromausfall kam es am Montag wenige Minuten vor Mittag. Aktuell sind laut «Bote»-Lesern Haushalte im ganzen Einzugsgebiet rund um Schwyz betroffen. Das Elektrizitätswerk Schwyz meldete, dass ein Grossteil des EWS-Versorgungsgebiets aufgrund des heftigen Sturms nicht versorgt werde. Ausfälle werden auch aus dem Urnerland gemeldet.

Die Feuerwehr der Gemeinde Arth musste kurz vor 10 Uhr an die Tennmattstrasse in Goldau ausrücken, weil der Wind das Dach einer Lagerhalle der Garaventa heruntergerissen hatte. Aufgrund herumfliegender Trümmerteile ist die Bergstrasse zurzeit gesperrt und die Anwohner werden aufgefordert, im Haus zu bleiben. An der Parkstrasse in Goldau lösten sich kurz vor 11 Uhr Elemente einer Fotovoltaik-Anlage, auch hier steht die Feuerwehr der Gemeinde Arth im Einsatz.

12:15 Uhr

Die stärkste Windböe der Schweiz wurde auf dem Gütsch oberhalb von Andermatt in Uri gemessen. Dort wehte Sturm Sabine mit 166 Stundenkilometern. Auf dem Pilatus wurden 147 Stundenkilometer gemessen.

11:51 Uhr

In weiten Teilen des Kantons Zug bescherte der starke Wind der Polizei und verschiedenen Ortsfeuerwehren ein beträchtliches Mass an Arbeit, wie es in einer Mitteilung heisst.

Zwischen 6 und 11.30 Uhr gingen bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei rund ein Dutzend Notrufe ein. Bei der Mehrheit der Meldungen handelte es sich um umgestürzte Bäume sowie abgebrochene Äste.

So musste die Aegeristrasse für Aufräumarbeiten zwischen Moosrank und Nidfuren vorübergehend gesperrt werden. Mittlerweile ist die Strasse wieder offen und normal befahrbar.

Zudem drohte auf der Autobahn A4a zwischen Baar und Zug ein Baum auf die Fahrbahn zu stürzen. In der Folge musste der Normalstreifen gesperrt und der Baum durch die Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ) entfernt werden. In dieser Zeit wurde der Verkehr einspurig am Einsatzort vorbeigeführt.

Auf der Autobahn A4a zwischen Baar und Zug drohte ein Baum auf die Fahrbahn zu stürzen.

Auf der Autobahn A4a zwischen Baar und Zug drohte ein Baum auf die Fahrbahn zu stürzen.

Bild: Zuger Strafverfolgungsbehörden (Zug, 10. Februar 2020)
Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug räumte das Hindernis aus dem Weg.

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug räumte das Hindernis aus dem Weg.

Bild: Zuger Strafverfolgungsbehörden
(Zug, 10. Februar 2020)

Weiterhin gesperrt bleibt die Knonauerstrasse zwischen Steinhausen und Knonau, dies ebenfalls wegen umgestürzter Bäume.

Ein umgestürzter Baum versperrt die Knonauerstrasse zwischen Steinhausen und Knonau.

Ein umgestürzter Baum versperrt die Knonauerstrasse zwischen Steinhausen und Knonau.

Bild: Zuger Strafverfolgungsbehörden
(Steinhausen, 10. Februar 2020)

Zudem wurde an der Chamerstrasse in der Stadt Zug eine Hängematte mitsamt Metallgestell in eine Baumgruppe geweht. Die Hängematte wurde mit der Autodrehleiter der Feuerwehr entfernt.

Die im Baum hängende Hängematte.

Die im Baum hängende Hängematte.

Bild: Zuger Strafverfolgungsbehörden (Zug, 10. Februar 2020)

Im Einsatz stand auch die Feuerwehr Neuheim. An der Hinterburgstrasse wurde ein Dach eines Materiallagers weggeweht. Das Dach konnte schliesslich durch die Feuerwehr gesichert werden.

Bild: Zuger Strafverfolgungsbehörden (Neuheim, 10. Februar 2020)

Bild: Zuger Strafverfolgungsbehörden (Neuheim, 10. Februar 2020)

Vereinzelt wurden auch Werbetafeln und Baustellenabsperrungen umgeweht. Diese Gegenstände konnten von Einsatzkräften der Zuger Polizei innert kurzer Zeit entfernt werden. Über verletzte Personen ist bis zur Stunde nichts bekannt.

11:43 Uhr

Das Sturmtief Sabine hat ganz Europa aufgewühlt. Zahlreiche Flüge mussten gestrichen werden. Der Zugverkehr wurde vielerorts lahmgelegt. Im Norden Europas gab es Verletzte und einen Toten.

11:07 Uhr

(pok/gh) Im Kanton Schwyz sind bisher nur wenige Meldungen über Schäden eingegangen, wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilt. Die Feuerwehr der Gemeinde Arth musste kurz vor 10 Uhr an die Tennmattstrasse in Goldau ausrücken, weil der Wind das Dach einer Lagerhalle heruntergerissen hatte. Aufgrund herumfliegender Trümmerteile ist die Bergstrasse zurzeit gesperrt und die Anwohner werden auf-gefordert im Haus zu bleiben.

An der Parkstrasse in Goldau lösten sich kurz vor 11 Uhr Elemente einer Fotovoltaik-Anlage, auch hier steht die Feuerwehr der Gemeinde Arth im Einsatz. Um 6.15 Uhr ging eine Meldung ein, wonach ein Wanderweg in Küssnacht durch einen umgestürzten Baum blockiert sei. Die Kantonspolizei Schwyz rät aufgrund des Sturms davon ab, sich in den Wald zu begeben oder sich in der Nähe von Bäumen aufzuhalten.

11:01 Uhr

Die Oberargstrasse in Nottwil ist laut einer Meldung des TCS wegen Sturmschäden gesperrt.

10:46 Uhr

Aufgrund der Sturmwarnungen informieren die Bezirksschulen Schwyz, dass die Erziehungsberechtigten entscheiden können, ob sie heute Montag und morgen Dienstag ihre Kinder zur Schule schicken wollen.  

10:41 Uhr

In der Skiregion Andermatt - Sedrun - Disentis ist die Gurschenbahn offen. Alle weiteren Anlagen und Pisten bleiben laut winter.plus geschlossen.

10:20 Uhr

In den Niederungen wurden Windgeschwindigkeiten von über 125 km/h gemessen. So auch im Kanton Luzern, so beispielsweise in Egolzwil mit 123 km/h. Noch bis am Mittag ist gemäss Meteonews mit weiteren Orkanböen zu rechnen, danach sollte der Sturm allmählich nachlassen. 

10:03 Uhr

Aufgrund des Sturms Sabine sind im Kanton Zug bei der Zuger Polizei am frühen Montagmorgen lediglich drei Meldungen eingegangen. Dabei handelt es sich um zwei umgestürzte Bäume sowie eine Werbetafel, die auf die Strasse geweht wurde. Wegen Sturmschäden mussten gemäss Zuger Polizei die Knonauerstrasse zwischen Steinhausen und Knonau sowie Ägeristrasse zwischen Moosrank und Nidfuren (Lorzentobelbrücke) gesperrt werden.

Der Sturm Sabine trifft die Stadt Zug.

Der Sturm Sabine trifft die Stadt Zug.

Leserbild: Marcel Bühler
09:55 Uhr

Der Bahnverkehr zwischen Zofingen und Sursee ist aufgrund des Unwetters beeinträchtigt. Laut den SBB muss mit Verspätungen und Ausfällen gerechnet werden. 

09:42 Uhr

Nun ist wegen «Sabine» im Kanton Luzern laut einer Polizeimeldung die erste Person verletzt worden: In Rickenbach war ein Mann beim Ausladen eines Lagercontainers, als der Wind das Tor zuschlug und den Mann traf. Er wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.

09:39 Uhr

Bei der Luzerner Polizei sind heute Morgen bis 9.30 Uhr rund 50 Meldungen betreffend dem Sturm Sabine eingegangen. Dabei handelte es sich laut Meldung der Luzerner Polizei hauptsächlich um umgestürzte Bäume. Insgesamt sind etwa 630 Angehörige von 22 Feuerwehren im gesamten Kantonsgebiet im Einsatz. Zurzeit sind mehrere Strassen im ganzen Kantonsgebiet gesperrt.

Weitere Bilder von Sturm Sabine: 

Aufräumarbeiten bei Moutier, nachdem ein Baum auf das Gleise gefallen ist.
26 Bilder
Löscharbeiten eines kleinen Waldbrandes in Gurtnellen sind im vollen Gange, nachdem der Sturm ein Stromkabel von einem Starkstrommasten gerissen hatte.
In Genf hat es mehrere Werbetafeln umgeweht.
Der Sturm fegte über den Genfersee.
Der Sturm fegte über den Genfersee.
Ein umgestürzter Baum versperrt den Durchgang für Autos in Basel.
S-Bahn prallt in Wald ZH in umgestürzten Baum
Sturm Sabine zieht mit seinen Windböen über den Alpnachersee
Der Sturm Sabine trifft die Stadt Zug.
In Dulliken ist in Folge der Sturmböen ein Baum auf ein fahrendes Auto gefallen.
Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt.
In der Nacht auf Montag wurden in der Schweiz Windstärken von bis zu fast 150 km/h gemessen.
Starke Winde suchten auch Wetzikon heim, wie die auf dem Boden liegenden Äste zeigen..
In Deutschland und der Schweiz wurden wegen "Sabine" zahlreiche Flüge annulliert. Auch der Bahn- und Strassenverkehr ist beeinträchtigt.
Starker Wind kann durchaus etwas Spass machen. Deutschland am Sonntag.
Vom Winde verweht an der Nordsee.
Vorsicht Steinschlag - der Kölner Dom ist bei sehr starkem Wind ein durchaus gefährlicher Ort.
Ein eingestürztes Gerüst in Deutschland. Was nicht niet- und nagelfest ist, kann zusammenstürzen.
«Ciara» trifft in Newhaven an der Südküste Englands auf einen Leuchtturm.
Ein Baum auf der Autobahn zwischen Brüssel und Luxemburg.
«Sabine» in Bremershafen – auf dem Fluss Weser wirds stürmisch
Sturm Sabine im Anflug.
Sturm «Sabine» setzt England unter Wasser.
Im Mittelland ist die Sturmwarnung 4 ausgegeben, die zweithöchste Stufe.
Sabine bringt Windböen von über 100 km/h.

Aufräumarbeiten bei Moutier, nachdem ein Baum auf das Gleise gefallen ist.

Laurent Darbellay / KEYSTONE
09:34 Uhr

Verkehrsbehinderung wegen Sturmschäden auf der Autobahn A4a Sihlbrugg Richtung Luzern: zwischen Baar und Zug ist der rechte Fahrstreifen gesperrt.

09:14 Uhr

Der Sturm Sabine zieht mit seinen Windböen über den Alpnachersee. Wer bei dieser Gischt am Ufer von Stansstad trocken bleiben will, braucht sich im wahrsten Sinne des Wortes wasserdicht anzuziehen:

Bild: Urs Flüeler / Keystone (10. Februar 2020)
09:04 Uhr

Ein aktueller Überblick von Radio Pilatus zeigt, dass immer noch zahlreiche Strassen in der Zentralschweiz wegen umgestürzten Bäumen oder anderen Sturmschäden gesperrt. Folgende Strassen und Streckenabschnitte sind betroffen: Hauptstrasse Hirzel Richtung Wädenswil; Hauptstrasse zwischen Langnau am Albis und Sihlbrugg in beiden Richtungen; Strasse zwischen Bibersee und Grindel; Kantonsstrasse Mosen - Beromünster zwischen Mosen und Schwarzenbach; Kantonsstrasse Beinwil - Knonau zwischen Beinwil und Rüstenschwil in beiden Richtungen; Strasse zwischen Beinwil und Müswangen; Kantonsstrasse Muri - Aesch zwischen Buttwil und Ober-Schongau in Beiden Richtungen; Kantonsstrasse Hochdorf - Merenschwand zwischen Kleinwangen und Beinwil sowie zwischen Kleinwangen - Ibenmoos, im Buechwald, in beiden Richtungen; Wegscheide Horw; Lorzentobelbrücke Baar.

08:46 Uhr

Der Natur- und Tierpark Goldau bleibt heute wegen dem Sturm Sabine den ganzen Tag geschlossen.

08:37 Uhr

Die stürmische Wetterlage fordert von den Schneesportlern Geduld oder Verständnis: Zahlreiche Skigebiete blieben wegen des starken Windes den ganzen Tag geschlossen. Geschlossen sind etwa die Skigebiete Sörenberg-Rothorn und die Luftseilbahn Brienzer Rothorn. Ebenfalls zu blieben alle Anlagen und Pisten in Engelberg von Trübsee bis Titlis, die Bahnanlagen in den Gebieten Klewenalp, Melchsee-Frutt, Engelberg-Brunni sowie der Betrieb der Luftseilbahn zwischen Weggis und Rigi Kaltbad-First. Am Pilatus bleibt aufgrund von starken Winden die Panorama-Gondelbahn und die Luftseilbahn Dragon Ride heute geschlossen. Auch in der Skiarena Andermatt-Sedrun blieben einige Anlagen geschlossen. 

Bedrohliche Stimmung über dem Pilatus.

Bedrohliche Stimmung über dem Pilatus.

Leserbild: Ledi Herzog
08:27 Uhr

Die Kantonsstrasse Mosen - Beromünster ist zwischen Mosen und Schwarzenbach in beiden Richtungen wegen Sturmschäden gesperrt.

08:16 Uhr

Auch Schiffe fahren heute keine auf dem Vierwaldstättersee. Die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) meldet am Montagmorgen, dass sie aus Sicherheitsgründen entschieden hat, den gesamten Schifffahrtsbetrieb bis Betriebsschluss einzustellen.

08:02 Uhr

In den Alpentälern sorgte der starke Föhn für hohe Temperaturen. So war es laut einer Meldung der sda in der Nacht in Sachseln 20 Grad warm. Auch in Luzern war es mit 17,6 Grad frühlingshaft warm.

07:57 Uhr

Für alle, die heute in die Ferien verreisen wollten: Im Flugverkehr zeigt ein Blick auf die Abflug-Liste am Flughafen Zürich, dass zahlreiche Flüge am frühen Morgen annulliert worden sind. Das gilt für die Flüge der Swiss nach Berlin, Frankfurt, Stuttgart, Hamburg, London, Amsterdam, Dresden, Düsseldorf, Hannover, Paris und Prag, die alle zwischen 7 und 9 Uhr hätten starten sollen. (sda)

07:57 Uhr

«Sabine» bringt nicht nur stürmische Windböen mit sich sondern auch frühlingshafte Temperaturen zwischen 13 und 15 Grad. In Gersau wurde am frühen Morgen laut Meteonews von 17 Grad gemessen.

07:46 Uhr

Der Betrieb am Autoverlad Oberalp zwischen Andermatt und Sedrun ist aktuell eingestellt. Grund dafür sind starke Winde, wie die Matterhorn-Gotthard-Bahn mitteilt.

07:42 Uhr

Die Hauptstrasse zwischen St. Erhard und Sursee ist laut einer Meldung von Radio Pilatus wegen einem umgestürzten Baum gesperrt, eine Umleitung ist signalisiert.

07:36 Uhr

Der Schulbetrieb in Lachen ist am Montag eingestellt. Aufgrund der starken Windböen bestehe die Gefahr, das Bäume umstürzen oder Äste und Ziegel weggewindet werden:

07:31 Uhr

Die Zugstrecke zwischen Andermatt und Tschamut-Selva ist unterbrochen. Grund dafür sind starke Winde. Aktuell ist laut einer Meldung der Matterhorn-Gotthard-Bahn keine Ersatzbeförderung möglich.

07:26 Uhr

In Sursee ist die Sonnhaldestrasse derzeit wegen Sturmschäden gesperrt.

07:21 Uhr

Der umgestürzte Baum auf der Strecke zwischen Baldegg und Hitzkirch ist inzwischen weggeräumt worden. Es muss nach wie vor mit Verspätungen und Ausfällen gerechnet werden.

07:14 Uhr

Ein Leser meldete eine Störung auf der Zentralbahn-Strecke zwischen Horw und Hergiswil. Grund sei ein Gegenstand auf dem Gleis. Es muss mit Verspätungen gerechnet werden.

Leserbild
07:11 Uhr

Die Kantonsstrasse Hochdorf - Merenschwand ist zwischen Kleinwangen und Beinwil wegen umgestürzter Bäumen in beiden Richtungen gesperrt. 

07:06 Uhr

Um 7 Uhr meldete die SBB Railinfo auf ihrer Webseite einen umgestürzten Baum auf der Strecke zwischen Baldegg und Hitzkirch. Der Bahnverkehr sei dort unterbrochen. Man müsse mit Verspätungen und Ausfällen rechnen.  

06:55 Uhr

Der Sturm Sabine ist am Montagmorgen über die Schweiz gefegt.  Laut der Meteo Group wurden vielerorts die höchsten Windgeschwindigkeiten dieses Winters erreicht.

06:47 Uhr

(zfo) Das Sturmtief «Sabine» zieht heute und bis Dienstag über die Schweiz. In der Nacht von Sonntag auf Montag wurden im Kanton Luzern bislang noch keine Sturmschäden verzeichnet. Dies meldet die Luzerner Polizei am frühen Morgen.

Bis 6:05 Uhr gingen aufgrund des Sturmtiefs Sabine bei der Luzerner Polizei bislang fünf Meldungen ein. Die Meldungen betrafen Baustellenabschrankungen oder andere Gegenstände, welche Fahrbahnen teilweise blockiert hatten. Diese Gegenstände konnten von Patrouillen der Luzerner Polizei innert kurzer Zeit entfernt werden. 

Eine Meldung zur Kantonsstrasse Muri - Hitzkirch meldete der TCS am frühen Morgen. Diese sei in Höhe Hämikon in beiden Richtungen gesperrt. Der Grund sind umgestürzte Bäume. «Radio Pilatus» meldete Ziegel auf der Strasse zwischen Rain und Eschenbach. Zudem sei gemäss dem Radio die Kantonsstrasse zwischen Menzberg und Menznau wegen Sturmschäden in beiden Richtungen gesperrt.

Sonntag, 9. Februar

Frühzeitig veröffentlichten die Wetterdienste erste Warnungen:

  • Für weite Teile der Schweiz wurde ab Sonntagabend 18 Uhr die Gefahrenstufe Rot ausgerufen – die zweithöchste von insgesamt fünf.
  • Erwartet wurden Windgeschwindigkeiten von 100-140 km/h im Flachland; oberhalb von 1000 m.ü.M. war gar von 180 km/h die Rede. Und oberhalb von 2000 m.ü.M. sind gar Windspitzen von bis zu 200 km/h zu erwarten.
  • Besonders intensiv soll es in der Nacht auf Montag und bis in den Nachmittag hinein stürmen.
Sonntag, 9. Februar

MeteoSchweiz empfiehlt folgendes Verhalten während des Sturms Sabine: Starke Stürme können grosse Gegenstände mitreissen, Dachziegel lösen, Bäume umstürzen und auf Seen hohen Wellengang auslösen. Bei stürmischem Wind sollten Sie daher nach Möglichkeit den Aufenthalt im Freien meiden. Die Bevölkerung wird dazu aufgerufen, den Anweisungen der lokalen Behörden Folge zu leisten.

Sonntag, 9. Februar

Grosse Teile der Zentralschweiz haben ein Wochenende mit Prachtswetter hinter sich: Praktisch kein Wölkchen trübte den Himmel in unserer Region. Es war die Ruhe vor dem grossen Sturm, der für Sonntagabend und den Beginn der Woche angekündigt wurde.

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