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STURMTIEF «EVI»: Wetterdienste warnen vor starken Winden und Schneefall

Nachdem vor kurzem das Sturmtief «Burglind» in der Schweiz wütete, sind nun bereits neue heftige Winde im Anmarsch. Gemäss den Wetterdiensten werden sie Sturm- bis Orkanstärke erreichen.
Windgefahr (Bild: Grafik: Naturgefahrenstellen des Bundes)

Windgefahr (Bild: Grafik: Naturgefahrenstellen des Bundes)

Als «erhebliche Gefahr» stufen die Naturgefahrenfachstellen des Bundes das Sturmtief mit Namen «Evi» ein, in dessen Einflussbereich die Schweiz am Dienstag gelangen wird. Es wird mit heftigen Westwinden gerechnet.

«In den Niederungen der Alpennordseite werden dabei verbreitet Böen von 70 bis 100 Stundenkilometern erwartet», schreiben die Fachstellen auf ihrer Webseite. In leicht erhöhten Lagen könnten die Winde Geschwindigkeiten von 110, in den Hochalpen von 130 bis 160 Kilometern pro Stunde erreichen.

Die Sturmböen würden in Teilen des Flachlandes auch noch am Mittwoch und Donnerstag spürbar sein, prognostiziert der Wetterdienst Meteonews. Vorsicht sei speziell in Wäldern geboten, wo durch den Sturm «Burglind» angebrochene Äste und in Schieflage gebrachte Bäume womöglich durch das neue Sturmtief zu Fall gebracht werden könnten.

Schneegrenze sinkt

Ausserdem wird das Sturmtief «Evi», das sich derzeit über Island befindet, für einigen Schneefall sorgen. Mit der feuchten Luft, die mit dem Tief zu den Alpen gelangt, fällt in gewissen Alpenteilen bis zu ein Meter Schnee, schreiben die Naturgefahrenfachstellen.

In den Kantonen Uri, Schwyz sowie Ob- und Nidwalden ist oberhalb von 1400 Metern mit Neuschneemengen von 60 bis 90 Zentimetern zu rechnen. Für diese Innerschweizer Kantone sprechen die Naturgefahrenstellen des Bundes auch hinsichtlich des Schneefalls die Gefahrenstufe 3 aus (Maximum ist 5), was einer «erheblichen Gefahr» entspricht. Die Lawinengefahr in den Alpen wird sich in Verbindung mit den starken Winden gemäss Meteonews wohl deutlich verschärfen.

Am Dienstag kann die Schneefallgrenze auf bis zu 800 Meter sinken. Am Mittwoch fällt sie noch tiefer, so die Prognosen.

lur

Hinweis:

Schneegefahr (Bild: Grafik: Naturgefahrenstellen des Bundes)

Schneegefahr (Bild: Grafik: Naturgefahrenstellen des Bundes)

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