Südostbahn kann flexibler investieren

3,2 Millionen Franken soll der Kantons Schwyz an das 16,3 Millionen Franken umfassende Investitionsprogramm der Schweizerischen Südostbahn zahlen. Zudem erhält die Bahn mehr unternehmerische Freiheit.

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Die Südostbahn bei Steinerberg (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Die Südostbahn bei Steinerberg (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Die Schweizerische Südostbahn (SOB) muss in die Infrastruktur investieren. Gemäss gültigem Verteilschlüssel zwischen SOB, Bund und den Kantonen, soll sich Schwyz mit 3,2 Millionen an den total 16,3 Millionen Franken beteiligen. Wie die Staatskanzlei Schwyz mitteilt, beantragt der Regierungsrat beim Kantonsrat einen Verpflichtungskredit in dieser Höhe.

Grössere Flexibilität dank neuer Planung

Neben den Investitionen stehe bei der SOB auch ein Wechsel der Investitionsplanung an. Diese wird von der Objekt- zur Programmfinanzierung umgestellt. Damit solle die Bahn eine grössere unternehmerische Freiheit erhalten, da sie nicht mehr Einzelleistungen bestellen müsse.

Weil dem Bund das Geld fehle, würden sich die Investitionen der SOB in erster Linie auf die Substanzerhaltung der Anlagen konzentrieren. Die Bahn übernimmt vom ganzen Betrag 6,8 Millionen Franken. 8,5 Millionen entfallen auf den Bund und die beteiligten Kantone.

pd/bep