Südostbahn steht vor Investitionsschub

Die SOB investiert 4,5 Millionen Franken in ihr Service-Center in Samstagern. Längerfristig wird für dieses jedoch auch eine Auflösung geprüft.

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Roland Kressbach (links) und Livio Jolli in der Werkstätte der Südostbahn in Samstagern. (Bild: Reto Schneider/Neue SZ)

Roland Kressbach (links) und Livio Jolli in der Werkstätte der Südostbahn in Samstagern. (Bild: Reto Schneider/Neue SZ)

Die Schweizerische Südostbahn AG (SOB) will ihr Service-Center in Samstagern in den nächsten zwei Jahren für rund 4,5 Millionen Franken technisch aufrüsten. Der Grund dafür: Neben den alltäglichen Wartungs-, Revisions- und Reparaturarbeiten sowie bestehenden Fremdaufträgen stehen in dieser Werkstatt zwei eigene Grossprojekte an. Einerseits muss das komplette Rollmaterial des Voralpen-Express revidiert werden, andererseits fallen im Zusammenhang mit einer Verlängerung der Zugskompositionen umfangreiche technische Anpassungen an den einzelnen Wagen und Lokomotiven an.

Die Aufrüstung sei auch ein Bekenntnis zum Standort Samstagern – «zumindest einmal mittelfristig», wie der Roland Kressbach von der SOB-Geschäftsleitung in Samstagern präzisierte. Um die Effizienz des Werkstatt- und Service-Betriebs zu steigern, prüfe das Unternehmen längerfristig indes auch eine allfällige Zusammenlegung seiner beiden Werkstätten in Herisau und Samstagern.

Arthur Schäppi

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