SÜDOSTBAHN: Totalsperre wirkt sich auf Voralpen-Express aus

2012 benutzten weniger Fahrgäste den Voralpen-Express zwischen Luzern und Romanshorn. Grund ist die fünfwöchige Totalsperre im letzten Sommer.

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Voralpen-Express bei Küssnacht am Rigi. (Bild: PD)

Voralpen-Express bei Küssnacht am Rigi. (Bild: PD)

2011 hatte die Südostbahn als Mitbetreiberin dieser attraktiven Bahnverbindung zwischen der Ostschweiz und der Zentralschweiz 147,6 Millionen Personenkilometer registriert. Letztes Jahr ging dieser Wert auf 144,3 Millionen Personenkilometer, also um 2,23 Prozent zurück.

Den Grund für diesen Rückgang sehen die Betreiber in einem Einschnitt im vergangenen Sommer. Während fünf Wochen musste die Strecke zwischen Herisau und Lichtensteig gesperrt werden. Die Reisezeit mit Bahnersatzbussen verlängerte sich um eine halbe Stunde. Was offenbar damals viele Bahnbenutzer veranlasste, andere Routen oder Transportmittel zu wählen.

Der Voralpen-Express ist ein Gemeinschaftsprodukt der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und der Schweizerischen Südostbahn (SOB).

pd/red