SÜDUMFAHRUNG KÜSSNACHT: Der Bezirk will Tempo machen

In Küssnacht hat das Ja vom Sonntag zwar Klarheit geschaffen. Aber die Frage, wie die ganze Umfahrung dereinst bezahlt wird, ist noch unbeantwortet.

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Ausschnitt aus dem Modell der Südumfahrung. Im Bild der Knoten Räbmatt. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Ausschnitt aus dem Modell der Südumfahrung. Im Bild der Knoten Räbmatt. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Die Küssnachter Bezirksrätin Carole Mayor freut sich sehr über das Ja zur Planung der gesamten Küssnachter Südumfahrung. Sie traf sich schon am Montag mit dem kantonalen Baudirektor Lorenz Bösch, um mit ihm das weitere Vorgehen zu besprechen.

Baukredit in den nächsten zwei bis drei Jahren beantragen
Zum positiven Abstimmungsresultat vom Sonntag sagt Bösch: «Damit brachte der Küssnachter Stimmbürger zum Ausdruck, dass er das Konzept der gesamten Umfahrung möglichst weitgehend geplant haben will.»
Für die Zukunft hat nun der Küssnachter Bezirksrat einen «sportlichen Zeitplan», wie Carole Mayor sagt. «Wir möchten beim Stimmbürger im Verlauf der nächsten zwei bis drei Jahre an der Urne den eigentlichen Baukredit beantragen.»

Dabei könnte es in einer ersten Abstimmungsvorlage um den Bau der ersten Etappe gehen, für die ja schon ein Vorprojekt besteht. «Und bei einer zweiten Vorlage könnten wir den Bürger gleichzeitig auch fragen: Bist du bereit, jetzt auch schon die zweite Etappe zu realisieren?»

Zweite Etappe noch in weiter Ferne
Vorderhand steht für den Kanton die Realisierung der zweiten Etappe der Südumfahrung noch in weiter Ferne. «Unter anderem wegen Finanzierungsfragen», sagt Bösch.

Er verweist auf das Strassenbauprogramm des Kantons. Es ist eine rollende Planung, über die jeweils nächsten 15 Jahre, die laut Bösch «jedes Jahr auf Grund des Kenntnisstandes der Projekte überarbeitet wird.» Ansonsten muss Küssnacht die zweite Etappe, wie von Mayor erwähnt, ohne Finanzhilfe vom Kanton bauen.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.