Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

SÜDUMFAHRUNG: Plötzlich entsteht ein Acht-Meter-Loch: Tunnelbau gestoppt

Neue Panne beim 120-Millionen-Projekt: Nur gerade 10 Meter von einem Wohnhaus entfernt klafft ein acht Meter tiefes Loch im Rasen. Während der Bohrungen für die Südumfahrung hat sich eine Sandschicht gesenkt.
Glimpflich ausgegangen: Blick auf das Erdloch. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Küssnacht, 21. September 2017))

Glimpflich ausgegangen: Blick auf das Erdloch. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Küssnacht, 21. September 2017))

Auf dem Grundstück des Küssnachters Franz Holzgang tat sich ein gewaltiges Loch auf. Es ist acht Meter tief und fünf Meter breit. Grund dafür sind die Arbeiten rund um die Südumfahrung.

Ein Jahr nach dem Anstich für den Tunnel der Südumfahrung mussten die Tunnelbauer die Arbeit erneut unterbrechen. Bereits Mitte Juli kam es zu einem unerwarteten Wasserzutritt. Die Arbeiten mussten damals vorübergehend eingestellt werden (wir berichteten).

Doch zurück zum neuen Unterbruch: In rund 17 Metern tiefe wurde gebohrt, als sich eine sogenannte Sandlinse senkte. Auf dem Rasenplatz vor dem Haus von Franz Holzgang klafft nun das dunkle Loch. Der 85-Jährige war ausser Haus als der Boden einsackte: «Als ich zurückkam, staunte ich über all die Leute, die sich auf meinem Grundstück befanden.» Holzgang nimmt den Vorfall pragmatisch: «Das kam zwar schon überraschend, es ist aber nicht so krass, wie es aussieht. Wir dürfen zu Hause bleiben.» Er sei vor allem froh, dass niemand zu Schaden gekommen sei.

Das bestätigt auch Oberbauleiter Kurt Waber, wie er mitteilt. Die angrenzenden Liegenschaften und die neu gebaute Stützmauer seien ebenfalls nicht in Mitleidenschaft gezogen worden, heisst es weiter. Das Loch werde nun wieder aufgefüllt und die Arbeiten bald wieder aufgenommen. Ob dieser erneute Unterbruch Auswirkungen auf den Terminplan der Südumfahrung hat – der Eröffnungstermin ist für Sommer 2019 –, lasse sich derzeit noch nicht abschätzen, schreibt Waber weiter. (em/kük)

«Das kam zwar schon überraschend, es ist aber nicht so krass, wie es aussieht.» Anwohner Franz Holzgang (Bild: Kilian Küttel / Luzerner Zeitung (Küssnacht, 21.09.2017))

«Das kam zwar schon überraschend, es ist aber nicht so krass, wie es aussieht.» Anwohner Franz Holzgang (Bild: Kilian Küttel / Luzerner Zeitung (Küssnacht, 21.09.2017))

Das Loch hat einen Durchmesser von rund fünf Metern. Es entstand, weil sich eine Sandschicht abgesenkt hatte. (Bild: Leserbild Peter Hauser)

Das Loch hat einen Durchmesser von rund fünf Metern. Es entstand, weil sich eine Sandschicht abgesenkt hatte. (Bild: Leserbild Peter Hauser)

Das Loch hat eine Tiefe von mehreren Metern. (Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz)

Das Loch hat eine Tiefe von mehreren Metern. (Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz)

Das Erdloch hat man aus Sicherheitsgründen abgesperrt. (Bild: PD)

Das Erdloch hat man aus Sicherheitsgründen abgesperrt. (Bild: PD)

Rechts die Betonpumpe, links das Erdloch. (Bild: PD)

Rechts die Betonpumpe, links das Erdloch. (Bild: PD)

Meter für Meter wird das Loch mit Beton gefüllt. (Bild: PD)

Meter für Meter wird das Loch mit Beton gefüllt. (Bild: PD)

Blick auf die Wohnhäuser in der Nähe. (Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz)

Blick auf die Wohnhäuser in der Nähe. (Bild: Geri Holdener, Bote der Urschweiz)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.