SUPPENTAG: Luzerner Suppe fand reissenden Absatz

Der Suppentag der Schweizer Tafel war ein Erfolg. In Luzern wurden 1000 Teller geschöpft – ein nationales Spitzenergebnis.

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Rainer Maria Salzgeber (mitte) und Friedel Rausch (rechts) verteilen Suppe (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Rainer Maria Salzgeber (mitte) und Friedel Rausch (rechts) verteilen Suppe (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Beim 7. Suppentag der Schweizer Tafel am Donnerstag zeigten viele Menschen ihre Solidarität mit Armutsbetroffenen. Die von prominenten Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wirtschaft geschöpfte Suppe – insgesamt fast 3550 Liter – fand grossen Absatz. Die Spendenurnen der beteiligten 26 Standorte füllten sich bis zum Ende der Veranstaltung mit rund 133'130 Franken.

6600 Franken aus Luzern
Auch in der Zentralschweiz wurde fleissig Suppe verteilt. So wurden auf dem Kapellplatz in Luzern 250 Liter, in Zug 82 Liter und in Sursee 30 Liter Suppe an die Frau beziehungsweise den Mann gebracht. Insgesamt kamen bei den drei Standorten rund 10'100 Franken zusammen (6600 Franken aus Luzern, 2150 aus Zug und 1350 aus Sursee). Zu diesem Ergebnis trugen auch viele Prominente ihren Teil bei. So verteilte in Luzern beispielsweise der Moderator Rainer Maria Salzgeber Suppenteller an die Passanten. Mit den 1000 verteilten Tellern liegt Luzern damit hinter dem Stand auf dem Paradeplatz in Zürich (2080) und dem Standort Bern (1160) national auf Platz drei.

Aktion wollte aufrütteln
Die landesweite Aktion setzte sich zum Ziel, die Passanten darauf aufmerksam zu machen, dass es auch in der Schweiz Menschen gibt, die auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen sind, schreibt die Schweizer Tafel in einer Mitteilung.

pd/bep