Täglich 100 Güterzüge mehr

Die SBB haben im Kanton Schwyz neue Zahlen zur Neat vorgelegt. Sie bringt dem inneren Kantonsteil künftig massiv mehr Güterzüge.

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Ein SBB-Zug fährt in Seewen unter einer Signalbrücke durch, die abgebrochen werden soll. (Bild: Bert Schnüringer/Neue SZ)

Ein SBB-Zug fährt in Seewen unter einer Signalbrücke durch, die abgebrochen werden soll. (Bild: Bert Schnüringer/Neue SZ)

Auf der SBB-Doppelspur durch den Schwyzer Talkessel rollen heute täglich etwa 250 Züge. Ab der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels der Neat sollen es pro Tag etwa 100 Züge mehr sein. In diesem Ausmass wollen die SBB die Anzahl der Güterzüge auf der Gotthardstrecke gegenüber heute fast verdoppeln. Bei den Personenzügen hingegen ist gegenüber dem heutigen Durchfahrtsverkehr keine Erhöhung vorgesehen.

An 23 Standorten

Damit die heutige Doppelspur die massiv höhere Anzahl von Zügen bewältigen kann, sind technische Umbauten notwendig. In Steinen und Schwyz liegen dazu gegenwärtig Pläne der SBB öffentlich auf. Sie zeigen, wie im Schwyzer Talkessel an 23 Standorten unter anderem Signale abgebrochen oder neu gebaut werden sollen. Mit diesen technischen Umbauten für 11,6 Millionen Franken wollen die SBB die heutige Zugsfolge auf diesem Abschnitt von vier auf neu drei Minuten senken.

Das SBB-Projekt im Schwyzer Talkessel erstreckt sich vom Buechenhof bei Steinen bis zum Bahnhof Brunnen auf einer Streckenlänge von 7,5 Kilometern. Hier sollen vom Sommer 2013 bis November 2015 die Umbauarbeiten laufen. Gebaut und geplant wird auch an der Neat.

Bert Schnüringer

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