TARIFVERBUND: Für Buspassagiere wirds in Zukunft mühsam

Auf den Fahrplanwechsel hin ist ein 1-Zonen-Billett in Stadt und Agglomeration Luzern nur noch 30 Minuten gültig. Das macht Probleme.

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Die Zone «Stadt und Agglomeration Luzern» mit einem Streckenbeispiel, wo die 30 Minuten nicht ausgereicht haben. (Grafik Janina Noser/Neue LZ)

Die Zone «Stadt und Agglomeration Luzern» mit einem Streckenbeispiel, wo die 30 Minuten nicht ausgereicht haben. (Grafik Janina Noser/Neue LZ)

Der Tarifverbund Passepartout führt auf den 13. Dezember ein neues Billettsystem ein. Künftig ist ein 1-Zonen-Billett nicht mehr eine Stunde lang gültig, sondern nur noch 30 Minuten. Das aber macht es auf gewissen Strecken unmöglich, das Ziel in diesem Zeitfenster zu erreichen.

Die Neue Luzerner Zeitung hat vier Strecken in der Zone 10 (Stadt und Agglomeration Luzern) abgefahren. Fazit: Dreimal reichten die 30 Minuten nicht, nämlich auf den Strecken Dattenberg (Kriens)–Hermitage, Friedental–Büttenenhalde (beide 36 Minuten) und Büttenenhalde–Kirchweg (Horw, 47 Minuten).

Die Buspassagiere müssen künftig aber nicht mit Bussen rechnen, wenn sie mit einem abgelaufenen Billett erwischt werden, meint meint Albrecht Strohbach, Geschäftsführer des Tarifverbundes Passepartout. Denn: «Wenn sich konstruieren lässt, dass es sich nicht um das Verschulden des Kunden handelt, gibts keine Busse.»

Simone Hinnen

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung.