Tauwetter vermiest das Skivergnügen

Hohe Temperaturen und Regen: Die Skigebiete in den tieferen Lagen haben Probleme. Einige haben den Betrieb sogar eingestellt.

Drucken
Teilen
Wegen der hohen Temperaturen haben viele tiefer gelegene Skigebiete den Betrieb eingestellt. So auch die Rigi (im Bild Pistenchef Josef Zimmermann). (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Wegen der hohen Temperaturen haben viele tiefer gelegene Skigebiete den Betrieb eingestellt. So auch die Rigi (im Bild Pistenchef Josef Zimmermann). (Bild: Philipp Schmidli/Neue LZ)

Das Januarwetter ist so mild wie schon lange nicht mehr. Die Nullgradgrenze ist gestern auf über 2000 Meter gestiegen. Mit Folgen: «Es ist das erste Mal, dass ich im Januar auf dieser Höhe Nassschnee vermelden muss», sagt Carlo Danioth, Pistenchef in Andermatt. Und am Wochenende soll es noch wärmer werden: Die Nullgradgrenze steigt bis auf 3000 Meter.

In tieferen Lagen ist die Situation bereits derart prekär, dass viele Skigebiete ihren Betrieb einstellen mussten. Im Kanton Uri beispielsweise geht - ausser in Andermatt - gar nichts mehr: Alle Skilifte stehen still (Haldi, Biel, Eggbergen, Ratzi und Brüsti).

Auch im Kanton Schwyz herrscht Tauwetter: Auf der Rigi sind alle Lifte geschlossen. Und im Skigebiet Sattel-Hochstuckli sind nur noch zwei von fünf Bahnen in Betrieb. Auch das Skigebiet Mythen-Region hat Probleme mit der Schneeschmelze: Trotzdem sind die Bahnen noch geöffnet.

Des einen Leid, des anderen Freud: Andermatt, Titlis, Klewenalp, Melchsee-Frutt und Sörenberg sind vom Schneemangel nicht oder nur teilweise betroffen.

Jan Flückiger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.