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TECHNOLOGIE: Bewerbung als Standort des Innovationsparks

Die sechs Zentralschweizer Kantone bewerben sich gemeinsam als Netzwerkstandort des geplanten Nationalen Innovationsparks Schweiz. Die Zentralschweizer wollen Kompetenzen im Bereich Gebäudetechnik und Aviatik einbringen.
Die «Aviatik» ist in der Zentralschweiz mit zahlreichen Firmen, wie auch den Pilatus Flugzeugwerken in Stans, entlang der Wertschöpfungskette eine Nische. (Bild: Archiv Neue NZ)

Die «Aviatik» ist in der Zentralschweiz mit zahlreichen Firmen, wie auch den Pilatus Flugzeugwerken in Stans, entlang der Wertschöpfungskette eine Nische. (Bild: Archiv Neue NZ)

Alle sechs Gesamtregierungen von Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden. Nidwalden und Zug hätten der Bewerbung zugestimmt, teilte die Zentralschweizer Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz am Donnerstag mit. Das 63-seitige Dossier werde auch von Unternehmen und der Hochschule Luzern unterstützt.

Mit dem Netzwerkstandort wollen die Zentralschweizer Kantone einen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Attraktivität der Schweiz sowie der Zentralschweiz leisten, wie es in der Mitteilung heisst.

Die Zentralschweizer Bewerbung konzentriert sich nicht auf einen einzigen Standort. Im Fokus stehen sechs Areale in Horw, Emmen, Zug, Küssnacht, Brunnen und Altdorf. Diese werden von Privaten entwickelt und könnten im Zusammenhang mit dem Netzwerkstandort genutzt werden.

Aufbauhilfe von sechs Millionen Franken

Bei einem Zuschlag wollen die Zentralschweizer Kantonen für den Aufbau des Netzwerkstandorts während zehn Jahren maximal sechs Millionen Franken aufwenden. Danach müsse dieser in der Lage sein, sich selbst zu finanzieren, heisst es in der Mitteilung.

Ausschlaggebend für die Wahl der Sparten «intelligente Gebäude im System» und «Aviatikindustrie» seien die Forschungsschwerpunkte der Hochschule und zahlreicher Unternehmen in der Zentralschweiz gewesen, schreiben die Volkswirtschaftsdirektoren.

In der Gebäude-Sparte verweisen die Bewerber auf das Departement Technik und Architektur der Hochschule Luzern sowie auf mehrere Firmen mit internationaler Ausstrahlung mit Forschungs- und Entwicklungsabteilungen. Darunter sind Siemens Building Technologies (Zug), V-Zug, Landis+Gyr (Zug), Schindler (Ebikon) und Dätwyler Cabling Solutions (Altdorf).

Im Bereich Aviatik haben mit Pilatus und Lightwing (beide in Stans) die einzigen in der Schweiz zugelassenen Flugzeughersteller ihren Sitz in der Zentralschweiz. Ebenso hat RUAG seine Aviatikabteilungen in Emmen konzentriert. Daneben sind auch kleinere Firmen in der Aviatik tätig wie etwa Aeroscout in Horw, die unbemannte autonom fliegende Helikopter für eine internationale Kundschaft entwickelt.

Hauptstandorte in Zürich und Lausanne

Der vom Bund und der Konferenz der kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren (VDK) geplante Nationale Innovationspark besteht aus den zwei Hauptstandorten der ETH in Zürich und Lausanne. Diese sollen mit einer noch unbestimmten Anzahl an Netzwerkstandorten ergänzt werden.

Interessierte Kantone müssen bis Ende März 2014 ihre Bewerbung einreichen. Die Bewerbungen werden von einer durch die VDK eingesetzten Jury beurteilt. Die Sonderbotschaft des Bundesrats dazu soll 2015 ins Parlament kommen. 2016 soll sie in Kraft treten.

sda

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