Teilerfolg der Gemeinde Tuggen vor Gericht

Das Bundesverwaltungsgericht hat eine Beschwerde der Gemeinde und der Genossame Tuggen gegen die Axpo AG und das Bundesamt für Energie (BFE) teilweise gutgeheissen. Dabei geht es um den Ausbau eines Teilstücks einer Hochspannungsleitung für eine höhere Spannung.

Drucken
Teilen
Die Ziegelei in Tuggen. (Bild: Reto Schneider)

Die Ziegelei in Tuggen. (Bild: Reto Schneider)

Gemeinde und Genossame Tuggen hatten 2009 in einer Beschwerde die Plangenehmigungsverfügung durch das BFE angefochten. Sie verlangten unter anderem, dass die Leitung in den Bereich der Autobahn zu verschieben, eventuell zu verkabeln sei.

Das Bundesverwaltungsgericht hat laut dem am Dienstag publizierten Urteil unter anderem den Einwand Tuggens bezüglich des Standortes eines Mastes als berechtigt anerkannt. Dieser muss nun an seinem ursprünglich projektierten Standort aufgestellt werden.

Gutgeheissen wurde auch das Eventualbegehren der Verkabelung. Diese Angelegenheit wird zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen. Dabei geht es hauptsächlich um die Einholung eines Kostenvergleichs, weitere fachmännische Abklärungen, eine Interessenabwägung und die Berücksichtigung der neusten bundesgerichtlichen Rechtsprechung.

sda