Telefonieren am Steuer ist lebensgefährlich

Jedes Jahr sterben Menschen auf den Zentralschweizer Strassen oder werden verletzt, weil sie selbst oder andere Verkehrsteilnehmer abgelenkt waren. Mit der Präventionskampagne «Keine Ablenkung. Weniger Unfälle» macht die Polizei nun auf die Gefahren aufmerksam.

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Mit Plakaten macht die Polizei auf die Gefahr von Ablenkung im Strassenverkehr aufmerksam. (Bild: PD)

Mit Plakaten macht die Polizei auf die Gefahr von Ablenkung im Strassenverkehr aufmerksam. (Bild: PD)

Mit Plakaten macht die Polizei auf die Gefahr von Ablenkung im Strassenverkehr aufmerksam. (Bild: PD)

Mit Plakaten macht die Polizei auf die Gefahr von Ablenkung im Strassenverkehr aufmerksam. (Bild: PD)

Auf den Strassen der Zentralschweiz ereigneten sich im Jahr 2011 total 5184 Verkehrsunfälle. Davon sind über 800 Unfälle auf Ablenkung und Unaufmerksamkeit zurückzuführen, bei knapp 300 Unfällen wurden Menschen verletzt. Dieser Blick in die jährlichen Verkehrsstatistiken der Zentralschweizer Kantone macht den Handlungsbedarf deutlich, heisst es in einer Medienmitteilung des Zentralschweizer Polizeikonkordats vom Dienstag. Ablenkung und Unaufmerksamkeit sind in der Zentralschweiz demnach die Ursache für fast jeden fünften Verkehrsunfall.

Schmusen mit dem Hund. (Bild: Kantonspolizei Zürich)
15 Bilder
Joghurt essen in voller Fahrt. (Bild: Kantonspolizei Zürich)
Dieser Autofahrer liest eine Zeitschrift - während der Fahrt. (Bild: Kantonspolizei Zürich)
Dieser Autofahrer telefoniert und erledigt Büroarbeiten. (Bild: Kantonspolizei Zürich)
Freihändig am Fahren. (Bild: Kantonspolizei Zürich)
Auch dieser ist freihändig auf der Überholspur unterwegs. (Bild: Kantonspolizei Zürich)
Und noch einer fährt freihändig. (Bild: Kantonspolizei Zürich)
Diese Frau stylt sich hinter dem Steuer. (Bild: Kantonspolizei Zürich)
Dieser Autofahrer schreibt während der Fahrt ein SMS. (Bild: Kantonspolizei Zürich)
Dieser Fahrer ist am Handy. (Bild: Kantonspolizei Zürich)
Dieser Fahrer ist nicht nur durchs Telefonieren abgelenkt, auch zwei Kinder spielen noch auf dem Beifahrersitz. (Bild: Kantonspolizei Zürich)
Auch dieser Lastwagenfahrer hängt am Handy. (Bild: Kantonspolizei Zürich)
Dieser Autofahrer studiert während der Fahrt eine Karte. (Bild: Kantonspolizei Zürich)
Und noch einer liest am Steuer. (Bild: Kantonspolizei Zürich)
Auch diese Frau ist abgelenkt. (Bild: Kantonspolizei Zürich)

Schmusen mit dem Hund. (Bild: Kantonspolizei Zürich)

Mit der aktuellen Kampagne «Keine Ablenkung. Weniger Unfälle.» erinnern die Polizeikorps die Verkehrsteilnehmer daran, dass Telefonieren, SMS-Schreiben, die Bedienung des iPods oder des Navigationsgerätes sowie essen am Steuer nicht nur verboten sind, sondern vor allem auch sehr gefährlich sein können.

Angesprochen werden alle Verkehrsteilnehmenden (Auto, Lastwagen, Motorrad, Velo, Fussgänger), sie sollen durch die Kampagne sensibilisiert und zu einer Verhaltensänderung bewegt werden. Ziel der Kampagne ist es, die Zahl der Verkehrsunfälle zu senken.

Die Polizisten richten bei ihren Kontrollen ein besonderes Augenmerk auf Personen, die ablenkende Tätigkeiten vornehmen, während sie auf den Strassen unterwegs sind. Die Kampagne dauert bis zum 23. Oktober.

pd/zim

Bild aus einer Radarfalle: Dieser Lenker telefoniert hinter dem Steuer in voller Fahrt. (Bild: Kapo ZH)

Bild aus einer Radarfalle: Dieser Lenker telefoniert hinter dem Steuer in voller Fahrt. (Bild: Kapo ZH)