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TEST: Nur wenige Sirenen in unserer Region blieben stumm

Auf die Sirenen in der Zentralschweiz ist Verlass. Das zeigen die ersten Auswertungen. Nur wenige Sirenen versagten.
Eine Sirene auf einem Dach eines Hauses (Archivbild). (Bild: Keystone)

Eine Sirene auf einem Dach eines Hauses (Archivbild). (Bild: Keystone)

Im Kanton Luzernhaben 98 Prozent der Sirenen funktioniert, wie die Dienststelle Militär, Zivilschutz und Justizvollzug mitteilt. Insgesamt wurden 109 mobile Sirenen sowie 173 stationäre Sirenen getestet. Bei drei mobilen Anlagen der alten Generation sei es zu Funktionsstörungen gekommen. Bei drei stationären Anlagen wurde der Alarm nicht automatisch ausgelöst. Sie mussten von Hand gesteuert werden.

Im Kanton Zughaben 48 stationären und 24 mobilen Sirenen für den Allgemeinen Alarm störungsfrei funktioniert. Die Erfolgsquote betrage 100 Prozent, teilt die Sicherheitsdirektion mit.

Im Kanton Nidwaldenheulten vierzig Sirenen für den allgemeinen Alarm und acht für den Wasseralarm ordnungsgemäss – jene des allgemeinen Alarms gar zweimal. Denn Nidwalden testete über das vom Bund geforderte Minimum hinaus. Bei zwei Sirenen in Stans und Dallenwil war je einer von mehreren Schallgebern defekt. Der Defekt wird nun durch den Hersteller behoben. Auch im Kanton Obwaldenfunktionierten sämtliche 23 fixe Sirenen, wie es auf Anfrage hiess.

Im Kanton Urifunktionierten 42 von 43 stationären Sirenen und 15 von 16 mobilen Sirenen fehlerfrei. In Uri wird auch der Wasseralarm getestet: 23 von 25 Sirenen liefen einwandfrei. Das Amt für Bevölkerungsschutz und Militär habe die angezeigten Störungsmeldungen sofort behoben. Insgesamt seien die Testresultate sehr erfreulich.

Schweizweit dröhnten am Mittwoch 7800 Sirenen. 98 Prozent funktionierten einwandfrei, wie das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport mitteilt. Insgesamt sind bei 81 Sirenen Fehler festgestellt worden. Das Ergebnis liege im Bereich der Vorjahre, heisst es weiter. Die Gemeinden werden auch 2016 laufend die alten mobilen Sirenen ersetzen.

map/rem

Was tun bei Sirenenalarm?

  • Radio hören
  • Anweisungen der Behörden befolgen
  • Nachbarn informieren

Wenn der «Allgemeine Alarm» ausserhalb eines angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Der «Wasseralarm» bedeutet, dass eine unmittelbare Gefährdung unterhalb einer Stauanlage besteht. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, das gefährdete Gebiet sofort zu verlassen. Mit Merkblättern wird die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten bereits vorgängig über den Wasseralarm allgemein und besonders über die vor Ort gegebenen Fluchtmöglichkeiten informiert.

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