TIERE: Tricks, um Igeln beim Überwintern zu helfen

Der Igel ist eines der ältesten einheimischen Säugetiere. Mit ein paar Tricks kann man dem Igel durch den Winter helfen.

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Ein Igel. (Bild Natur- und Tierpark Goldau)

Ein Igel. (Bild Natur- und Tierpark Goldau)

Menschen stellen dem Igel oft unbewusst viele Fallen, vor allem in der Herbst- und Vorweihnachtszeit sei das Überleben für Igel schwierig, heisst es in einer Mitteilung des Natur- und Tierparks Goldau. Offene Lüftungsschächte und Einlaufstutzen für Öltanks sowie leere Schwimmbassins zum Beispiel sind Todesfallen für den Igel.

Wer einen Fadenmäher oder Häcksler benützt, sollte vor dem Rasenschneiden kurz die Fläche nach den Tieren absuchen. Und wer einen Igel auf der Strasse entdeckt, sollte kurz anhalten und ihn wegtragen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Büsche und Asthaufen als Winterquartier
Wer dem Igel seine Lebensgrundlagen zurück geben möchte, kann im Garten Büsche, Ast- oder Komposthaufen stehen lassen. Darin können die Tiere laut Mitteilung ihren Winterschlaf halten und im Frühling die Jungen aufziehen.

Ein Igel sollte nur dann in eine Pflegestation gebracht werden, wenn er offensichtlich krank oder verletzt ist oder aber, wenn er nicht fit genug ist, um den Winter zu überstehen. Die Adressen der nächstgelegensten Pflegestation findet man auf der Mitteilung des Natur- und Tierparks Goldau.

ana