TIERPARK GOLDAU: Bärenanlage wird zum Fischotterpark

In der Schweiz sind die Fischotter ausgestorben. Nicht aber in den Zoos. Auch der Tierpark Goldau will den Tieren ab 2013 ein Zuhause bieten und baut zu diesem Zweck die alte Bärenanlage um.

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Tierpark-Direktorin Anna Baumann vor dem zukünftigen Fischotterpark. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Tierpark-Direktorin Anna Baumann vor dem zukünftigen Fischotterpark. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Sie sind rund 14 Kilogramm schwer und etwa 1,3 Meter lang, haben scharfe Krallen, sind an Land und im Wasser wieselflink. Fischotter sind so genannte semi-aquatische Tiere, das heisst, sie haben sich ideal an das Leben im Wasser und an Land angepasst. Spätestens ab Mitte 2013 kann man vier Fischotter im Tierpark Goldau bewundern. «Die Planungsphase unserer geplanten Fischotteranlage ist in wenigen Tagen beendet. Dann wollen wir unser lang gehegtes Vorhaben, eine eigene Fischotteranlage zu realisieren, umsetzen», sagt Tierpark-Direktorin Anna Baumann.

Im Idealfall, wenn das Wetter noch mitspielt, ist der Baubeginn bereits für dieses Jahr gerechnet. «Ansonsten müssen wir das halt auf den Frühling vertagen.» Die Anlage wird dort realisiert, wo früher die syrischen Braunbären ihr Zuhause hatten. Die Stallungen der Bären sind bereits abgerissen, alles ist bereits für den Bau vorbereitet. Konzipiert wurde die Anlage vom Tierparkteam. Die Eröffnung ist gegen Ende 2012, spätestens aber Mitte 2013 vorgesehen.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema finden Sie in der «Neuen Schwyzer Zeitung» vom 4. November 2010.