TIERPARK GOLDAU: Bärin Evi zeigt den Wölfen, wer der Meister ist

Anfangs wagten sich die vier Jungwölfe nur nachts ins Bärengehere, wenn diese im Stall schliefen. Jetzt leben sie gemeinsam mit zwei Bären.

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Im Goldauer Tierpark sucht Bärin Evi Futter. Hinter ihr lauern die Wölfe, welche ihr die Häppchen abjagen wollen. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Im Goldauer Tierpark sucht Bärin Evi Futter. Hinter ihr lauern die Wölfe, welche ihr die Häppchen abjagen wollen. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Seit rund zwei Monaten leben im Tierpark Goldau Bären und Wölfe in der neuen Gemeinschaftsanlage. Erst waren es vier Wölfe und die 27-jährige Bärendame Fränzi, die das Zusammenleben übten. Seit letztem Montag gesellte sich auch Bärin Evi zum Quintett. «Es ist geschafft. Lange haben wir mit Bären und Wölfen auf dieses Ziel hingearbeitet», äussert sich Tierarzt Martin Wehrle zum Projekt. Er ist selbst erstaunt, wie dieses Zusammenleben unter diesen zwei Tierarten funktioniert.

Ein anderes Bild zeigte sich gegenüber dem jungen Wolfsrudel. Da seien die beiden Bärinnen die Chefs im Gehege. Während die vier Wölfe mit der ruhigen Bärin Fränzi gerne ein Spielchen ums Fressen wagen, ist mit Bärin Evi nicht zu spassen. «Sie zeigt den Wölfen klar den Meister», so Wehrle.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Zentralschweiz am Sonntag.

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