Tierpark Goldau: Die Jungen wilden sind los

Der Frühling ist die Zeit des Nachwuchses im Tierpark Goldau. Auch in diesem Jahr gibt es im Park wieder viele tapsende, flatternde und paddelnde Jungtiere zu sehen.

Drucken
Teilen
Der kleine Bartgeier ist der Star unter der Jungtieren. (Bild: PD)

Der kleine Bartgeier ist der Star unter der Jungtieren. (Bild: PD)

Wohin die Besucher des Tierparks Goldau derzeit schauen – überall sehen sie stolze Eltern mit ihrem Nachwuchs. Bei den südamerikanischen Schwarzhalsschwänen zum Beispiel paddeln vier drei Wochen alte Jungvögel ihrer Mutter hinterher. Auch bei den Zwergziegen meckert sich der Nachwuchs schon fleissig durchs Leben und begeistert vor allem die Kinder. Die eleganten Sikahirsche sind da wesentlich scheuer und stiller, heisst es in einer Mitteilung des Tierparks Goldau.

Ein junges Mufflon, geboren im April. (Bild: PD)
14 Bilder
Ein junges Mufflon, zusammen mit seiner Mutter in der Freilaufzone. (Bild: PD)
Vier junge Schwäne. (Bild: PD)
Geboren am 26. April. (Bild: PD)
Die Schwäne leben ausserhalb der Brutzeit gesellig, während der Brut verhalten sich die Vögel aber allgemein sehr aggressiv. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)
Junge Zwergziegen, geboren am 25. Februar. (Bild: PD)
Junge Zwergziegen, geboren am 25. Februar. (Bild: PD)
Junge Wildschweine, geboren am 14. Februar. (Bild: PD)
Bartgeier-Küken, geboren am 4. März. (Bild: PD)
Wenn der Bartgeier gross ist, hat er eine Flügelspannweite von bis zu dreieinhalb Metern. (Bild: PD)
Heidi hat am 11. März... (Bild: PD)
... 14 junge Ferkel zur Welt gebracht. (Bild: PD)
Vier junge Kolkraben, geboren am 22.März. (Bild: PD)
Das Nest ist übervoll. (Bild: PD)

Ein junges Mufflon, geboren im April. (Bild: PD)

Schon fast ausgeflogen

Zu den Stars des Tierparks gehören die Bartgeier. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sie dank erfolgreicher Auswilderungen immer wieder ihre Kreise über die Schweiz ziehen. Auch in diesem Juni ist es wieder so weit: Dann wird der junge Bartgeier, der gegenwärtig noch die Besuchenden des Tierparks erfreut, in die Freiheit entlassen. Gefahr für die Tierbestände der Bauern bedeutet der Bartgeier übrigens nicht. denn sie haben gar kein Interesse an lebender Beute. «Bartgeier gehen überhaupt nicht auf die Jagd. Sonst könnten wir sie ja nicht zusammen mit Schneehasen in einem Gehege halten», sagt Stephanie Heinzelmann, Zoopädagogin im Tierpark Goldau.

pd/zim