TIERPARK GOLDAU: Ein Bären-Drama wäre auch hier möglich

Ein Drama wie im Bärenpark Bern könnte auch in Goldau passieren. Trotzdem sind die Verantwortlichen überzeugt: «Unsere Sicherheitsvorkehrungen genügen.»

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Anna Baumann, Direktorin des Tierparks Goldau, auf einer Aussichtsplattform des Bärengeheges. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Anna Baumann, Direktorin des Tierparks Goldau, auf einer Aussichtsplattform des Bärengeheges. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Ein Vorfall wie jener vom Samstag in Bern ist laut Tierparkdirektorin Anna Baumann auch in Goldau möglich. «Denn wenn jemand unbedingt ins Bärengehege vordringen will, dann kommt er irgendwie rein.»

Im Tierpark Goldau wäre ein Eindringen ins Bärengehege am ehesten über eine der drei Aussichtsplattformen möglich. Diese sind vom drei Meter tiefer liegenden Gehege nur durch einen gut ein Meter hohen Metallzaun respektive eine Glasscheibe getrennt. Der Rest des Geheges ist durch einen zwei Meter hohen, elektrisch geladenen Zaun gesichert.

Die Tierpark-Direktorin findet: «Diese Sicherheitsvorkehrungen genügen.» Und: «Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht.» Wenn ein Mensch ins Tiergehege gelange und von einem Bären bedroht werde, sei aber auch in Goldau klar: «Es wird geschossen.»

Barbara Inglin

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.