TIERPARK GOLDAU: Gefährlicher Tiertransport im Tierpark Goldau

Drei Bären im Tierpark Goldau wurden am Dienstag umquartiert. Dafür mussten sie betäubt werden. Die Narkose ist nicht ungefährlich.

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Jungbär Arko vor dem Transport. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Jungbär Arko vor dem Transport. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

«Das Risiko, dass sie nicht mehr aufwachen, ist absolut realistisch.» Dies sind die Worte von Tieranästhesistin Regula Bettschart. Sie hat am Dienstag im Tierpark Goldau bei der Umquartierung der Bären mitgeholfen. Doch Kinder oder erwachsene Bärenfans können aufatmen: Bärenmama Maria und ihren zwei Jungen Takis und Arko geht es gut. «Nach einer erfolgreichen Umquartierung ist man immer erleichtert», so Wehrle.

Schon morgens um 7.30 Uhr hat Martin Wehrle die drei Bärenjungen per Blasrohr betäubt. Anschliessend mussten Wehrle und sein Team warten, bis die Tiere eingeschlafen waren. Weil man eine neue Form des Betäubungsmittels Ketamin getestet hat, erhielt der Tierpark Goldau vom Unispital Zürich Unterstützung: Regula Bettschart und Stephanie Picek halfen bei der Überwachung der drei Bären. Um 9.30 sind die Bären wieder zaghaft herumgetapst.

Andrea Schelbert

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der neuen Schwyzer Zeitung.