TIERPARK GOLDAU: Ungewisse Zukunft für die Jungbären

Die Bären Takis und Arko sind die Stars des Tierparks. Schon bald könnte die Idylle aber ein Ende haben.

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Die zwei jungen Bären im Tierpark Goldau. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Die zwei jungen Bären im Tierpark Goldau. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

«Wir können höchstens einen der jungen Bären in Goldau behalten», erklärt Tierarzt Martin Wehrle. Für den anderen der beiden 15 Monate alten Tiere suche man ein neues Zuhause. Die Suche dürfte aber nicht einfach sein. Denn immer weniger Zoos halten Syrische Braunbären, sondern Europäischen Braunbären.

Noch sind Takis und Arko bei ihrer Mutter Maria. Auch einen Umzug ins neue, grössere Goldauer Bärengehege werden sie erleben dürfen. Irgendwann in den nächsten Monaten wird sie ihre Mutter aber verstossen. Das passiert in der Regel nach zwei Jahren.

«Es gibt noch 25 Zoos in Europa, die Syrische Braunbären führen», meint Martin Wehrle zuversichtlich. «Wir hoffen, einen der Bären einem Tierpark abgeben zu können, der sich auch für die Erhaltung der syrischen Unterart einsetzt und mit unserem Männchen weiterzüchten kann.» Falls dies nicht klappt? «Dann wären wir gezwungen, ein Tier einzuschläfern. Das wäre aber die allerletzte Möglichkeit, die wir in Betracht ziehen.»

Ernst Meier

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag» vom 3. Mai.