TIERPARK GOLDAU: Vom Tod bedroht – vom Pfleger gerettet

Der Tierpark Goldau freut sich über neuen Nachwuchs. Für dramatische Zeiten sorgte ein Küken.

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Kurz nach seiner Geburt Anfangs April wird das Bartgeierkücken mit einer Pinzette gefüttert. (Bild pd)

Kurz nach seiner Geburt Anfangs April wird das Bartgeierkücken mit einer Pinzette gefüttert. (Bild pd)

Eigentlich soll ja der Storch die Babys bringen. Doch manchmal bekommen Störche auch selber Nachwuchs. So schlüpfte am 7. Mai im Tierpark Goldau ein Küken, teilte Tierarzt Martin Wehrle an der Medienkonferenz vom Mittwoch im Tierpark mit.

Ganz anders erging es einem Bartgeierküken, das am 1. April auf die Welt kam. Seine Eltern fütterten das Küken nicht. «Wir entschieden uns am zweiten Tag, einzugreifen», so Wehrle. Die erste Zeit sei «sehr dramatisch» verlaufen. Das Bartgeierküken kam in den Brutkasten und wurde künstlich ernährt. Später wurde es mit der Pinzette gefüttert.

Weil sich ein weiteres Bartgeierpaar im Tierpark Goldau befindet, wurde ihm das Küken ins Nest gelegt. Sie sorgen gut für das Baby, es wiegt schon über ein Kilogramm (150 Gramm bei der Geburt).

Dem jungen Wisent und den vier kleinen Waschbären geht es übrigens prima.

Andrea Schelbert

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.