TIERREICH: Wespen: Nicht zahlreicher – aber aggressiver

Wespen scheinen sich dieses Jahr prächtig vermehrt zu haben. Der Schein trügt, sie sind nur angriffslustiger und suchen mehr Menschennähe.

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Eine Wespe an einer Brombeere. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Eine Wespe an einer Brombeere. (Bild Eveline Bachmann/Neue LZ)

Jetzt schwirren sie wieder durch die laue Sommerluft und können einem die knusprige Grillwurst oder die erfrischende Limonade ziemlich verleiden die angriffslustigen Wespen. Sie scheinen in diesem Sommer deutlich häufiger und früher anzutreffen zu sein, als in vergangenen Jahren. Doch Martin Schuler, Kassier des kantonalen Imkerverbandes, weiss, dass dem nicht so ist. «Im Gegenteil, es gibt sogar ausgesprochen wenig Wespen dieses Jahr, aber sie sind aggressiv und kommen früh und nahe an die Zivilisation heran.» Dafür gäbe es nur einen Grund: Die Natur biete ihnen nichts.

Den kalten Winter haben nicht allzu viele Königinnen überlebt. Im warmen Frühling gab es zwar viel Nektar und Honigtautracht (Saft, den die Blattläuse hinterlassen), doch wegen des unbeständigen Sommerwetters finden die Wespen jetzt kaum Nahrung in der Natur.

Daniela Bellandi

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung.