TOP-BRENNER: Zentralschweizer Schnäpse holen Gold

Rund 300 Schweizer Brände wurden zur 6. Distiswiss-Prämierung eingereicht. 91 Edeldestillate haben dabei mit über 90 von maximal 100 Punkten Gold erhalten. Auch Zentralschweizer Brenner waren darunter.

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Ausgezeichnete Schnäpse. In der Bildmittel zwei Produkte des Brenners Urs hecht aus Gunzwil. (Bild pd)

Ausgezeichnete Schnäpse. In der Bildmittel zwei Produkte des Brenners Urs hecht aus Gunzwil. (Bild pd)

Der Gunzwiler Schnapsbrenner Urs Hecht ist im Rahmen der Distiswiss-Edelbrandprämierung 2009/10 zum fünften Mal zum Brenner des Jahres gekürt worden. Er teilt diesen Titel mit drei anderen Betrieben, nämlich mit der Etter Söhne AG in Zug, der Ernst Zuber AG in Arisdorf (Basel-Land) und der Brennerei Kunz-Keller in Maienfeld (Graubünden).

Erstmals wurde der Titel «Goldbrenner des Jahres» an alle Betriebe vergeben, die in mindestens fünf verschiedenen Kategorien eine Goldauszeichnung (90 und mehr Punkte von 100) erhielten. Früher ging der Titel jeweils an den Brenner mit der höchsten Durchschnittswertung.

Höchste Punktzahl für Zuger Williams
Professionelle Verkoster bewerteten rund 300 Edelbrände von 48 Produzenten. Der Williams der Etter Söhne AG, Zug, erreichte von allen die höchste Punktezahl (97,2). Ebenfalls erfolgreich schloss die Hecht Distillerie AG in Sempach mit vier Goldmedaillen ab. Ihr Theilersbirnenschnaps wurde von allen Destillaten mit der dritthöchsten Punktezahl (95,4) bewertet.

Auch andere Zentralschweizer Brennereien waren mit Goldauszeichnungen erfolgreich. So die Diwisa Distillerie Willisau SA (4); die Landtwing Rütter AG, St. Erhard (3) und die Studer & Co. AG Escholzmatt (5) und aus Oberarth die Fassbind AG (2).

Die Distiswiss ist eine Vereinigung des Schweizer Brennerverbandes, des Schweizerischen Spirituosenverbandes und des Schweizerischen Obstverbandes. Die Schnapsprämierung findet alle zwei Jahre statt, heuer zum sechsten Mal.

Hans R. Wüst, Neue LZ/ana