TOURISMUS: Markanter Rückgang der Hotelübernachtungen

Der Februar war für die Tourismusbranche kein guter Monat: Die Anzahl der Übernachtungen sind um fast vier Prozent auf 2,9 Millionen eingebrochen. Auch in der Zentralschweiz fehlten die Gäste.

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Zahlreiche Betten in Zentralschweizer Hotels brauchten im Februar weniger gemacht zu werden. (Symbolbild Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Zahlreiche Betten in Zentralschweizer Hotels brauchten im Februar weniger gemacht zu werden. (Symbolbild Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Vor allem die Schweizer Gäste haben sich weniger in die Wintersportorte locken lassen. Auf ihr Konto gehen zwar immer noch 1,4 Millionen Übernachtungen. Das entspricht aber einem Rückgang von 6 Prozent. Die ausländischen Gäste generierten 1,5 Millionen Logiernächte (-1,8 Prozent).

Vor allem deutsche Touristen kamen weniger. Der Rückgang um 14,1 Prozent sei die deutlichste absolute Abnahme aller ausländischer Herkunftsländer, schreibt das Bundesamt für Statistik in der Mitteilung vom Freitag. Von den 13 Tourismusregionen sind acht von Rückgängen betroffen.

Werden die Übernachtungen von Januar und Februar kumuliert, ergibt dies 5,7 Millionen Logiernächte. Dies entspricht einer Abnahme von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Rückgang in der Mehrheit der Tourismusregionen

Acht der dreizehn Tourismusregionen verbuchten im Februar 2014 gegenüber 2013 einen Logiernächterückgang. Die Region Luzern / Vierwaldstättersee verbuchte 13'000 Logiernächte weniger als im Vergleichsmonat 2013(-6,1%)

Graubünden verzeichnete mit einem Minus von 58'000 Logiernächten (-7,7%) den deutlichsten absoluten Rückgang. Das Wallis registrierte eine Abnahme um 27'000 Logiernächte (-5,3%) und das Berner Oberland ein Minus von 19'000 Einheiten (-5,4%). 

Demgegenüber verzeichnete Genf mit einem Plus von 17'000 Einheiten (+9,3%) das deutlichste absolute Wachstum. Es folgt das Genferseegebiet (Waadtland) mit einer Zunahme von 1400 Logiernächten (+0,7%).

sda/pd/kst