TOURISMUS: Schwyz will mehr Touristen anlocken

Offensiv-Strategie in Schwyz: Der Kanton will die Touristenströme besser koordinieren und fordert ein zentrales Management.

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Touristen aus Peru amüsieren sich auf der Ibergeregg. (Archivbild Andreas Oppliger/Neue SZ)

Touristen aus Peru amüsieren sich auf der Ibergeregg. (Archivbild Andreas Oppliger/Neue SZ)

Der Kanton Schwyz und der Toursimusverband haben eine Strategie erarbeitet, wie die verschiedenen Tourismus-Destinationen besser zusammenarbeiten können. Im Blickpunkt steht dabei ein zentrales Management, wie es in einer Medienmitteilung des Amts für Wirtschaft heisst. Die nun vorliegende Tourismusstrategie fordert Verbesserungen im Angebot sowie eine koordinierte Marktbearbeitung mit allen Partnern, um die Wertschöpfung im Tourismus steigern zu können. Nach Ansicht des Volkswirtschaftsdepartement überschneiden sich heutige Angebote. Synergien würden nicht genutzt.

Finanzielle Beteiligung des Kantons
Der Schwyzer Regierungsrat ist bereit, sich an der «Destinations-Management-Organisation» finanziell zu beteiligen. Der aktuelle Beitrag von 150'000 Franken dürfte deshalb bald höher ausfallen.

Der jährliche Umsatz des Schwyzer Tourismus beläuft sich auf eine geschätzte halbe Milliarde Franken. Davon machen 82% Tages- und Freizeitgäste 82 %. Übernachtungsgäste generieren den Rest. Rund 6 Millionen Tagestouristen besuchen jährlich den Kanton Schwyz. Die Anzahl Übernachtungen erhöhte sich in den vergangenen Jahren leicht auf 620'000.

rem