TOURISMUS: Sörenberg verlängert die Saison

Schnee und Kälte sorgen in Zentralschweizer Berggebieten für ideale Bedingungen. Darum verlängert Sörenberg die Skisaison. Doch nicht alle Regionen ziehen mit.

Drucken
Teilen
Skifahrer am Rothorn (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Skifahrer am Rothorn (Bild: Manuela Jans / Neue LZ)

Der Osterhase meint es gut mit Skifahrern und Snowboardern: Weil ein stabiles Hochdruckgebiet die Schweiz erreicht und aufgrund der «perfekten Schnee- und Pistenverhältnisse», verlängert das Zentralschweizer Skigebiet Sörenberg die Wintersaison um eine Woche. Demnach bleibt der Betrieb der Anlagen am Rothorn/Eisee bis kommenden Sonntag, 12. April, offen. Bei den Bahnen im Dorfgebiet hingegen ist nach Montag Schluss.

Nicht alle Skigebiete nutzen die Gunst der Stunde: So ist im Gebiet Meiringen-Hasliberg beispielsweise wie geplant nach dem morgigen Ostermontag die Wintersaison zu Ende, wie Hanspeter Wenger, Verwaltungsratspräsident der Bergbahnen, gegenüber unserer Zeitung sagt. «Zwar würden die Bedingungen eine Verlängerung wohl zulassen, jedoch wäre ein solcher Entscheid nun etwas gar kurzfristig.

Hoch-Ybrig hält alle Optionen offen

Ebenfalls auf der Melchsee-Frutt ist nach der letzten Abfahrt von morgen Montag Schluss. Der Wintersportbetrieb wird danach wie geplant eingestellt. Noch länger können sich jedoch Skifahrer und Snowboarder im Gebiet Hoch-Ybrig vergnügen: Gemäss Wendelin Keller, Geschäftsführer der Hochybrig AG, wird der Betrieb bis mindestens nächsten Sonntag, 12. April, aufrechterhalten. «Danach schauen wir von Woche zu Woche», sagt Keller. Sind die Bedingungen optimal, können die Pisten im Hoch-Ybrig-Gebiet bis in den Mai hinein offen bleiben.

Eine Weile dürfen sich Wintersportler auch in Engelberg an offenen Pisten erfreuen: Im Titlisgebiet kann bis am Pfingstmontag, den 25. Mai, Ski gefahren werden. «Die Anlagen am Jochpass schliessen hingegen bereits am 26. April», wie Peter Reinle, Marketingchef der Titlis-Bahnen, sagt. Die Talabfahrt bis hinunter nach Engelberg ist ebenfalls bis auf weiteres offen.

Pascal Imbach und Vasilije Mustur