TRANSITVERKEHR: Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg

Die Regionen, welche vom Alpen querenden Transitverkehr am stärksten betroffen sind, haben am Freitag das Projekt «iMonitraf!» gestartet.

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Der Verkehr in den Alpen staut sich immer mehr - nun wollen die betroffenen Regionen zusammen Lösungen finden. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Verkehr in den Alpen staut sich immer mehr - nun wollen die betroffenen Regionen zusammen Lösungen finden. (Archivbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Für die betroffenen Regionen sei die starke Zunahme des Alpen querenden Transitverkehrs eine grosse Herausforderung,heisst es in einer Mitteilung der Zentralschweizer Umweltdirektionen.

Um die negativen Auswirkungen des Transitverkehrs zu reduzieren, wurden in den betroffenen Ländern und Regionen verschiedene Massnahmen umgesetzt. Statt einzelner Ideen brauche es aber gemeinsame Massnahmen. Deshalb hätten sich die betroffenen Regionen aus der Schweiz, aus Österreich, aus Frankreich und Italien am Freitag in Bozen (IT) zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen und das Projekt «iMonitraf!» gestartet.

Jährliches Transport Forum
Das Ziel des Projektes sei es, gemeinsame Strategien für den Verkehr zu entwickeln und umzusetzen, heisst es in der Mitteilung weiter. Ein langfristiges politisches Netzwerk solle es ermöglichen, künftig mit einer geeinten Stimme aufzutreten und sich Gehör auf regionaler, nationaler und EU-Stufe zu verschaffen.

In den nächsten drei Jahren wird ein jährlich stattfindendes Transport Forum Politikern, Betroffenen und Interessierten die Möglichkeit bieten, sich über die Ergebnisse und Erfahrungen von «iMonitraf!» zu informieren. Laut Mitteilung wird das Transport Forum im Jahr 2010 in Tirol, im Jahr 2011 in der Zentralschweiz und im Jahr 2012 in der Region Rhône-Alpes stattfinden.

«iMonitraf!» ist ein Projekt des Alpine Space Programms und wird durch den Bund und die EU mitfinanziert.

ana