TREFFEN: In Küssnacht fuhren über 950 US-Oldies auf

Eine vielseitige Auswahl an Oldtimern mit US-amerikanischer Herkunft wurde gestern entlang des Seeufers gezeigt.

Christof Jud
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Diesen Studebaker aus den 1930er-Jahren präsentierte ein stolzer Besitzer aus dem Kanton Luzern (oben); Besucher bewunderten einen alten US-Car mit glitzerndem Chrom (unten). (Bilder Christoph Jud)

Diesen Studebaker aus den 1930er-Jahren präsentierte ein stolzer Besitzer aus dem Kanton Luzern (oben); Besucher bewunderten einen alten US-Car mit glitzerndem Chrom (unten). (Bilder Christoph Jud)

Auf dem Seeplatz und in der Fussgängerzone dem Quai entlang präsentierten gestern stolze Besitzer von klassischen Amerikanerwagen ihre blitzblank geputzten PS-Lieblinge. Das 6. Lakeside American Classic Meeting wurde vom Club Lakeside Küssnacht organisiert. Rainer Lüthold vom OK schätzte um die Mittagszeit, als noch immer Autos auf dem Ausstellungs­gelände eintrafen, die Anzahl der aufgeführten Oldtimer auf 900 bis 1000.

Jury prämierte die Autos

Der Club zählt 15 Mitglieder, von ihnen waren die meisten mit ihren Fahrzeugen anwesend. Das US-Car-Meeting findet alle zwei Jahre in Küssnacht statt. Auf der Car-Showbühne konnten die Besitzer ihre Cabriolets, Pick-ups, Mus­cle Cars und sogar auch Rennwagen einer Jury zur Prämierung vorführen.

Die Organisatoren hatten Wetterglück. Am Vormittag bei der Eröffnung des Meetings regnete es. Ab dem Mittag herrschte längere Zeit Trockenheit. Lüthold wunderte sich, dass bei dieser unsicheren und teils nassen Witterung trotzdem so viele Oldtimer-Besitzer ihre wertvollen Fahrzeuge – sogar solche ohne Dach – aus der Garage holten und am Meeting präsentierten.

Oldie-Besitzer sind dem Anlass treu

«Es ist ein treues Volk», sagte Lüthold zufrieden. «Wenn man sie aufruft, dann kommen sie alle zwei Jahre zu unserem Treffen.» Die Ausstellungspalette am Küssnachter Seeufer reichte vom Studebaker-Rennwagen aus den 1930er-Jahren – als vermutlich ältestes ausgestelltes Fahrzeug – bis zu Modellen aus den 60er- bis 80er-Jahren.

An 35 Ständen konnten die Besucher Accessoires für die Autos kaufen. Auch Airbrush-Künstler und Tätowierer boten ihre Dienste an. Zudem waren Kleider- und Schmuckhändler vor Ort.

Christof Jud