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Trockenheit: Zentralschweizer Kantone erlassen Feuerverbot im Wald und an Waldrändern

Wegen der anhaltenden Trockenheit haben die Kantone Luzern, Zug, Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden das Feuern im Wald und an Waldrändern verboten. Grillfeuer oder Feuerwerkskörper sind nur noch mit einem Mindestabstand von 200 Meter zum Wald erlaubt.
Feuerverbotstafel: Mehrere Kantone der Schweiz verhängten ein Feuerverbot aufgrund der anhaltenden Hitze und der Trockenheit. (Bild: Dominic Steinmann/Keystone)

Feuerverbotstafel: Mehrere Kantone der Schweiz verhängten ein Feuerverbot aufgrund der anhaltenden Hitze und der Trockenheit. (Bild: Dominic Steinmann/Keystone)

Als letzter Kanton in der Zentralschweiz hat Luzern am Mittwochvormittag ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe erlassen. Es tritt auf Donnerstag, 26. Juli, in Kraft, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Massnahme kommt indes nicht überraschend. Die Luzerner Dienststelle für Landwirtschaft und Wald (Lawa) hatte schon früher mitgeteilt, dass man mit einem Feuerverbot in Wald und Waldesnähe rechnen müsse (wir berichteten).

Die derzeitige Trockenheit habe zu einer erhöhten Brandgefahr in Wäldern und auf Wiesen geführt, teilten Luzern wie auch die anderen zentralschweizer Kantone mit. Damit sei es bis auf Widerruf untersagt, im Wald und in Waldesnähe Feuer zu entfachen, Feuerwerke abzubrennen, Himmelslaternen steigen zu lassen und Streichhölzer und Rauchwaren wegzuwerfen.

In Waldesnähe, hier am Stanserhorn, ist das Entfachen von Feuer verboten. Bild: Urs Flüeler / Keystone (Stans, 25. Juli 2018)

In Waldesnähe, hier am Stanserhorn, ist das Entfachen von Feuer verboten. Bild: Urs Flüeler / Keystone (Stans, 25. Juli 2018)

Das Verbot beinhaltet insbesondere auch das Grillieren an Feuerstellen, in Feuerschalen und auf Einweggrills. Beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern muss zwingend ein Abstand von 200 Meter zum Wald eingehalten werden. Zuwiderhandlungen gegen dieses Verbot werden polizeilich geahndet.

Grillieren im Garten bleibt erlaubt

Das Grillieren im Garten und auf dem Balkon bleibt erlaubt, bei starkem Wind ist aber ganz darauf zu verzichten, warnen die Behörden. Die Bevölkerung sei allgemein aufgerufen, mit Feuer im Freien sorgfältig umzugehen und insbesondere Feuer nie unbeaufsichtigt zu lassen. Es wird empfohlen, entsprechendes Löschmaterial bereitzuhalten.

Aufgrund der aktuellen Wetterprognosen werde die Hitzeperiode noch mindestens eine Woche andauern, so die Kantone weiter. Eine Entspannung der Gefahrenlage sei frühestens nach einer intensiven Regenphase von mindestens zwei Tagen zu erwarten. Kurze Gewitterregen vermöchten die Situation nicht zu entschärfen.

1.-August-Feuerwerke in der Schwebe

Die Waldbrandgefahr ist in der ganzen Zentralschweiz auf Gefahrenstufe 4 (gross) gestiegen. Die Behörden einzelner Kantone beraten nun über eine weitere Anhebung der Gefahrenstufe.

Die Forstbehörden stehen in Kontakt mit Polizei und Feuerwehr sowie den übrigen Zentralschweizer Kantonen und beobachten die Situation laufend, wie es weiter heisst. Sollten die angekündigten Gewitterregen nicht zu einer wesentlichen Entschärfung führen, könne ein absolutes Feuerverbot im Freien nicht ausgeschlossen werden. Damit verbunden wäre auch ein gänzliches Verbot für das Abbrennen von Feuerwerk jeglicher Art. Der entsprechende Entscheid werde am Montagmittag, 30. Juli, gefällt und kommuniziert.

Feuerverbote im Wald und in Waldesnähe haben zuvor bereits die Kantone Graubünden, Thurgau und St. Gallen erlassen. Im Tessin, im Wallis und in Bündner Südtälern gilt ein absolutes Feuerverbot.

(sda/pd/dvm)

Weitere Informationen: Waldbrandgefahr-Meldungen des Bundesamts für Umwelt

Trockenheit: Das sind die Gewinner und Verlierer

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