Turpenhüttte wird saniert

Das Baugesuch für ein Turpenmuseum in der Turpenhütte Nummer 13 in der Schwantenau wurde zurückgezogen. Jetzt liegt ein Baugesuch zur Sanierung auf.

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Noch steht nicht fest, was mit den Gegenständen über das Turpnen von Josef Fuchs geschieht. (Bild pd)

Noch steht nicht fest, was mit den Gegenständen über das Turpnen von Josef Fuchs geschieht. (Bild pd)

Josef Fuchs aus Einsiedeln, der Initiant des Turpenmuseums und Besitzer der Torfstichhütte Nummer 13 in der Moorlandschaft Schwantenau, will seine Turpenhütte, die sich in einem baufälligen Zustand befindet, sanieren. Laut Baugesuch, das beim Bauamt Einsiedeln aufliegt, handelt es sich um Instandstellungsarbeiten.

«Geplant sind neue Wände und ein neues Dach», sagt Fuchs auf Anfrage. «Ich möchte mein Turpenhüttli der Nachwelt erhalten.» In der Schwantenau stehen noch rund 30 Turpenhütten.

Fuchs ist enttäuscht
Ursprünglich war geplant, die Turpenhütte Nummer 13, die auf dem Boden der Genossame Dorf-Binzen steht, abzureissen, durch eine neue zu ersetzen und einen Turpenausstellungsraum einzurichten. Nach den Einsprachen von WWF Schwyz und Pro Natura Schwyz musste das Baugesuch wegen der Erstellung eines neuen Nutzungsplans für die Moorlandschaft Schwantenau/Roblosen zurückgezogen werden. Fuchs ist enttäuscht, dass «das Museum nicht hier realisiert werden kann».