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Übergriffe öffentlich machen

Service Dass die Zahl der Strafanzeigen wegen Ehrverletzungen steigt, überrascht Beatrix Wagner, Beraterin des Projuventute-Hilfsangebots 147 nicht. «Wegen der Smartphones sind viele ­Jugendliche 24 Stunden erreichbar. Beschimpfungen prassen daher rund um die Uhr auf die Betroffenen ein.» Gemäss Wagner ist eine Strafanzeige das letzte Mittel, um sich zu wehren. «In einem ersten Schritt raten wir Betroffenen, ihr persönliches Umfeld zu informieren. Je öffentlicher die Übergriffe sind, desto weniger Angriffsmöglichkeiten haben die Täter.» Zum Schutz könne es zudem Sinn machen, die Angreifer zu blockieren sowie das Netzwerk oder auch die Telefonnummer zu wechseln. Der Prävention komme eine wichtige Rolle zu: «Eine gute Medienkompetenz kann einem vor vielem schützen», sagt Wagner. Dazu gehört zum Beispiel, dass man nicht jede Freundschaftsanfrage annimmt und gut überlegt, welche Bilder man ins Netz stellt. (ber)

Hinweis

Direkte Hilfe bietet Jugendlichen die Projuventute-Beratungsstelle unterwww.147.chund Erwachsenen die Dargebotene Hand unterwww.143.ch

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