UFENAU: Einsprachen gegen Restaurant abgelehnt

Der Regierungsrat des Kantons Schwyz hat das geplante Ausflugsrestaurant auf der Insel Ufenau bewilligt. Sämtliche Einsprachen wurden abgewiesen.

Merken
Drucken
Teilen
Die Insel Ufenau im Zürichsee. (Bild pd)

Die Insel Ufenau im Zürichsee. (Bild pd)

Die Stiftsstatthalterei des Klosters Einsiedeln hat für ihr Projekt auf der Insel Ufenau vier Baugesuche eingereicht. Diverse Parteien haben gegen diese Gesuche Einsprache erhoben. Der Regierungsrat wies die Einsprachen ab und erteilte die Bewilligung für das Projekt, wie die Staatskanzlei mitteilte.

Die Einsprecher, darunter der Verein «Ufenau ohne Neubau», der Umweltschutzverband «Aqua Viva» und der Heimatschutz der Kantone Zürich und Schwyz, wollten verhindern, dass der Star-Architekt Peter Zumthor in der Moorlandschaft der Zürichsee-Insel Ufenau ein Ausflugsrestaurant baut. Der Regierungsrat schreibt in einer Mitteilung vom Mittwoch, dass die Bewirtung der Gästen auf der Insel zur Tradition gehöre und im Einklang mit der Moorschutzgesetzgebung stehe.

Die Baugesuche beinhalten folgende Projekte:

  • Abbruch, Umbau und Restauration der Anbauten des «Haus zu den zwei Raben»
  • Ein Gastwirtschaftsbetrieb als Ersatzbau
  • Erweiterung und Umnutzung des Weidstalles

Das Kloster Einsiedeln ist seit tausend Jahren für die Insel und die darauf erstellten Bauten verantwortlich.

pd/ks/zim/rem