Umfahrung Küssnacht noch nicht vom Tisch

Die Küssnachter Südumfahrung ist noch nicht beerdigt. Dafür sorgt eine Initiative, die im Bezirk hängig ist.

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Das im Herbst in Küssnacht ausgestellte Modell zeigte, wo sich das bisherige Projekt in zwei Etappen teilte: in der Räbmatt, wo der Tunnel der ersten Etappe von links auf einen Kreisel und nach rechts in den Tunnel der zweiten Etappe mündete. (Bild Bert Schnüriger / Neue SZ)

Das im Herbst in Küssnacht ausgestellte Modell zeigte, wo sich das bisherige Projekt in zwei Etappen teilte: in der Räbmatt, wo der Tunnel der ersten Etappe von links auf einen Kreisel und nach rechts in den Tunnel der zweiten Etappe mündete. (Bild Bert Schnüriger / Neue SZ)

Am 24. November ist die Küssnachter Südumfahrung an ihrer Etappierung gescheitert. Zu diesem Schluss kommt der Küssnachter Bezirksrat. Das Nein sei «keine Absage zur Südumfahrung gewesen, wohl aber gegen ein etappiertes Vorgehen». 

Der Küssnachter Bürger Thomas Stucki hatte schon an der Bezirksgemeinde vom 24. September einen Entscheid über die gesamte Südumfahrung beantragt. Der Bezirksammann allerdings nahm damals Stuckis Antrag nicht an. Daraufhin reichte Stucki den bereinigten Antrag am 19. Oktober als Einzelinitiative ein. 

Nach dem Abstimmungsdebakel der etappierten Südumfahrung kann nun Stuckis Vorstoss wieder Bewegung ins Projekt bringen. «Die Initiative gibt uns die Möglichkeit, das Projekt Südumfahrung nach dem Nein sofort wieder anzugehen», sagt die Küssnachter Bezirksrätin Carole Mayor. 

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung