UMFRAGE: Die Rigi soll autofrei bleiben

Die Rigi soll im Tourismusmarkt weiterhin als autofreier Berg positioniert werden. Dieser Meinung sind fast 96 Prozent aller Teilnehmer einer Umfrage.

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Blick von der Rigi an einem Sommertag. (Archivbild Dave Schläpfer/Neue LZ)

Blick von der Rigi an einem Sommertag. (Archivbild Dave Schläpfer/Neue LZ)

Die Umfrage wurde in den neun Gemeinden rund um die Rigi durchgeführt. Sie stammte von RigiPlus, dem neuen Zusammenarbeitsprojekt der beiden Kantone Schwyz und Luzern. Aus den neun Gemeinden sind 685 ausgefüllte Fragebogen zurückgekommen. Dabei wurde die Frage, ob sich die Rigi weiterhin als autofreier Berg positionieren soll, sehr klar mit Ja beantwortet. 95,8 Prozent der Antwortenden sagten, eine autofreie Rigi sei wichtig und notwendig.

Die Rigi gehört bereits jetzt zusammen mit Zermatt, Riederalp, Bettmeralp, Braunwald, Saas Fee, Stoos und Wengen/Mürren zur Gemeinschaft Autofreier Schweizer Tourismusorte GAST. Eines der neun Qualitätskriterien heisst: ?Wir verpflichten uns zu weitgehender Autofreiheit.? Weitgehend heisst, dass nur jener Verkehr stattfinden darf, der notwendig ist für die Ver- und Entsorgung sowie die Alp- und Forstwirtschaft. Auf Schwyzerseite wird der Motorfahrzeugverkehr mittels Barriere im Fruttli reguliert und kontrolliert.


Kritik an Abendverbindungen
Sehr viele Teilnehmende beurteilen das Freizeitangebot der Rigi als gut und sehr gut. Gerühmt werden das Wanderwegnetz und dessen Unterhalt, die Ruheplätze, das Schlittelangebot und die Winterwandermöglichkeiten. Andere Bereiche erhielten eine schlechtere Beurteilung. Dies sind die Bereiche Abendkurse der Bergbahnen, der alpine Skisport, die Langlaufmöglichkeiten auf der Rigi, die Möglichkeiten für Biker und das Gastronomieangebot.

Zum Velofahren auf der Rigi allerdings gingen kontroverse Äusserungen ein. Einerseits wird das Rigigebiet als bikerfeindlich beurteilt, andere Teilnehmer an der Umfrage möchten «bitte keine Beförderung der Velos durch die Rigi-Bahnen».

red