UMWELT: Ein Drittel des Kantons Schwyz neu vermessen

2,2 Millionen Franken haben die Behörden investiert, um den Kanton Schwyz zu vermessen. Einige Mammut-Projekte stehen vor dem Abschluss.

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Im Muotathal wird die Fläche neu vermessen. (Bild: PD)

Im Muotathal wird die Fläche neu vermessen. (Bild: PD)

Der Bezirk Einsiedeln und die Gemeinde Muotathal wurden neu vermessen. Die Kosten belaufen sich auf 2,2 Millionen Franken und werden von Bund, Kanton, Bezirk und Gemeinde getragen.

Laut Mitteilung des Schwyzer Umweltdepartement war die Vermessung insbesondere in den Berggebieten der Gemeinde Muotathal eine besondere Herausforderung. Die bekannten Wildiheuet-Wiesen, zum Beispiel beim Hinteren Heubrig auf 1556 Metern über Meer, mussten zu Fuss bestiegen werden. Die Gebäude und Grenzpunkte wurden mit Hilfe der Satellitennavigation (GPS) vermessen.

Der grösste Teil der Berggebiete in Muotathal und Einsiedeln konnte jedoch ab Luftbildern digitalisiert werden. Als weitere Grundlage verwendeten die Geometerbüros die alten Grundbuchpläne auf Aluminiumplatten. Die vorhandenen Vermessungsdaten wurden in Büroarbeit neu berechnet. Parallel dazu werden bestehende Vermessungen nachgeführt.

Die Gemeinde Muotathal und der Bezirk Einsiedeln sind die zwei grössten Gemeinden des Kantons mit einem Anteil von 31 Prozent an der gesamten Kantonsfläche. Mit 5589 Liegenschaften hat der Bezirk Einsiedeln die meisten Liegenschaften im Kanton (dies entspricht 11.5 Prozent). Von den insgesamt 52'656 Gebäuden im Kanton sind 5968 Gebäude (11.3 Prozent) im Bezirk Einsiedeln. Die grösste Liegenschaft mit 72 km2 liegt in der Gemeinde Muotathal und entspricht 8 Prozent der gesamten Kantonsfläche.

Hinweis: Weitere Infos auf www.geo.sz.ch

pd/rem