UMWELTSCHUTZ: Schwyzer Gemeinden leiden am Littering

Wie eine Umfrage zeigt, stellt das Littering für die Schwyzer Gemeinden ein stets wachsendes Problem dar. Zwar wurden häufig Massnahmen ergriffen, der Erfolg war aber meist gering.

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(Symbolbild Markus Forte/Neue LZ)

(Symbolbild Markus Forte/Neue LZ)

Der grösste Teil der Abfälle kommt laut den Antworten der Gemeinden (siehe Tabelle unten) aus dem Fastfoodbereich, wie das Amt für Umweltschutz mitteilt. Erstaunlicherweise werde der Tourismus nur im untergeordneten Masse für die Verschmutzung der öffentlichen Räume verantwortlich gemacht. Dies lasse den Schluss zu, dass die Problematik meist hausgemacht ist.

Die Erfahrung zeige, dass dort, wo bereits Abfall herum liegt, mehr und häufiger gelittert wird, wie es weiter heisst. So müssten die problematischen Plätze stets sauber gehalten werden. So beziffern dann auch die Hälfte der Gemeinden die Unterhaltskosten, welche durch das Littering verursacht werden, als mässig bis hoch.

Die Meinungen der Gemeindevertreter sind sehr verschieden, was die Frage des Ursprungs des Litterings betrifft. Mehrheitlich vertritt man jedoch die Auffassung, es fehle an mangelnder Erziehung. Deshalb haben auch schon einige Gemeinden damit begonnen, Littering in den Schulen zu thematisieren. Ab September diesen Jahres werden zudem Sofortbussen für auf frischer Tat ertappter Litterer eingeführt.

scd