Ungenügendes Social Distancing: Frühlingswetter macht der Polizei zu schaffen

Das sonnige Wetter hat am Samstag dazu geführt, dass die Polizei in der Zentralschweiz immer wieder Gruppen auflösen musste, die sich nicht an die Verordnung des Bundesrates gehalten haben.

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(spe/sre) Die Luzerner Polizei hat am Samstag gegen 100 Meldungen erhalten und ebenso viele Kontrollen durchgeführt bezüglich Einhaltung der Verordnung des Bundesrates, wie Christian Bertschi, Chef Kommunikation auf Anfrage bestätigt.

Der Hotspot sei dabei bezüglich Menschenansammlungen das Luzerner Seebecken, unter anderem der Quai. Dort hätten sich Leute fahrlässig verhalten. So seien unzählige Gruppen mit über fünf Personen und Menschen, die nicht genügend Abstand zu einander halten, anzutreffen gewesen.

Zudem würden sich auch gerade auf Sportplätzen immer wieder Gruppen versammeln. Die Polizei informiert diese dann über die Weisungen des Bundes und löst die Gruppen auf und stellt nötigenfalls auch Ordnungsbussen aus. Der Eindruck sei, dass sich die Leute am Samstag weniger an die Weisungen gehalten haben, als noch unter der Woche.

Auch im Kanton Nidwalden musste die Polizei intervenieren. «Unsere Patrouillen haben vereinzelt Situationen angetroffen, in denen sie einschreiten oder auf die Regeln hinweisen mussten», sagt Andreas Murer, Pikettchef Verkehrs-/Sicherheitspolizei bei der Kantonspolizei Nidwalden auf Anfrage. Grossmehrheitlich würden sich die Nidwaldnerinnen und Nidwaldner aber an die Vorschriften des Bundes halten. «Wir werden weiterhin Präsenz zeigen und gemeinsam mit der Bevölkerung diese Krise überwinden», erklärt Murer.