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UNTERIBERG: Wendy Holdeners Heimat Unteriberg ist «immer gut für ein Fest»

Am Freitag konnte sich der Kanton Schwyz freuen: Wendy Holdener hat Silber im Olympia-Slalom gewonnen. Besonders erfreut dürfte die Bevölkerung in Unteriberg sein, wo Holdener herkommt.
Die Ybriger sind sehr stolz auf ihr Skiass Wendy Holdener: Plakate in Unteriberg. (Bild: Laura Inderbitzin)

Die Ybriger sind sehr stolz auf ihr Skiass Wendy Holdener: Plakate in Unteriberg. (Bild: Laura Inderbitzin)

Am frühen Freitagmorgen jubelte der Kanton Schwyz. Besonders laut war es wohl in Unteriberg. Die Einheimische Wendy Holdener hat Silber im Olympia-Slalom gewonnen. Im Dorf sind viele verschiedene Wendy-Plakate zu sehen, die die grosse Unterstützung für die Skirennfahrerin zeigen.

«Hut ab», sagt auch Gemeindepräsident Edy Marty und gratulierte Holdener damit zur Medaille. «Sie hat dem Druck standgehalten und wirklich Grosses geleistet.» Es sei erfreulich für die Region Ybrig, ein so erfolg­reiches und sympathisches Aushängeschild zu haben, so Marty. Während des Rennens sei er relativ ruhig gewesen – anders sein Gemeinderatskollege Hanspeter Hohl. «Ich hatte die Augen geschlossen. Ich konnte nicht hinsehen, ich war zu nervös», meint er mit einem Schmunzeln. Als die Medaille dann aber Tatsache war, konnte er aufatmen und sich richtig freuen.

Freuen konnte sich auch Martin Holdener, der Vater von Wendy, der im Gegensatz zu seiner Ehefrau zu Hause in Unteriberg geblieben ist. «Meine Nerven sind immer noch am Rotieren. Ich kann es nicht glauben», sagte er kurz nach dem Medaillengewinn in einem Interview gegenüber Radio Central.

Platz fürs Feiern ist zu knapp

Und wie wird dieser Erfolg in der Gemeinde gefeiert? «Wir Ybriger sind immer gut für ein Fest», sagt Gemeindepräsident Edy Marty und lacht. «Nein, im Ernst. Wir haben uns schon im Vorfeld mit dem Wendy-Fanclub besprochen.» Es seien wieder ein Einzug und ein Fest geplant – wie nach Wendy Holdeners Weltmeistertitel vor einem Jahr. «Allerdings war schon damals der Platz knapp.» Das Mehrzweckhaus Baumeli sei zu klein. «Deshalb planen wir, zusätzlich ein grosses Zelt aufzustellen», sagt Marty. So habe man sicher genug Platz fürs Feiern.

Thema Nummer 1 am Stammtisch

Ausserdem, so Marty, wolle man auch die Fahnen entlang der Hauptstrasse im Dorf erneuern: Bis Freitag hingen dort – noch anlässlich der Weltmeisterschaft – «Gold Wendy»-Fahnen. «Die wollen wir nach den Olympischen Spielen anpassen. Aber erst, nachdem wirklich alle Rennen vorbei sind – man weiss ja nicht, was vielleicht noch kommt», sagt Gemeinderat Hohl mit einem Augenzwinkern. «Es kommt ja noch eine Chance.»

Klar, dass die Medaille auch das Thema Nummer eins am Stammtisch in Unteriberg war. Im Restaurant Schäfli sprechen alle von einer tollen Leistung. Peter Huwyler sagt: «Natürlich bin ich aufgestanden und habe beide Läufe mitverfolgt.»

Es kommt noch eine Medaillenchance

Die Ybriger hadern aber auch ein wenig, weil es knapp nicht zu Gold reichte. «Nur fünf Hundertstel fehlten ...» Trotzdem: Die Freude und der Stolz überwiegen. «Und es kommt ja nochmals eine Chance», meint Geni Handloser und verweist damit auf die Alpine Kombination in einer Woche.

Laura Inderbitzin

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