UNTERNEHMENSSTEUERREFORM: Schwyzer Regierung will steuerliche Wettbewerbsfähigkeit wahren

Die Schwyzer Regierung will die steuerliche Wettbewerbsfähigkeit des Kantons wahren - auch nach der mit der Unternehmenssteuerreform III verbundenen Aufhebung der Sonderbesteuerung bestimmter internationaler Unternehmen. Am Montag hat sie die Grundzüge der kantonalen Umsetzung präsentiert.

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Das Rathaus in Schwyz. (Archivbild: Werner Schelbert (Schwyz, 25. Januar 2016))

Das Rathaus in Schwyz. (Archivbild: Werner Schelbert (Schwyz, 25. Januar 2016))

Dabei stehen für die Schwyzer Regierung Massnahmen im Vordergrund, mit welchen in erster Linie die Gewinnsteuerbelastung für möglichst alle Unternehmen attraktiv gehalten werden können. Dies teilte sie am Montag mit.

Sie lässt eine allgemeine Gewinnsteuersatzabsenkung und die Einführung eines für das ganze Kantonsgebiet geltenden festen Gewinnsteuersatzes vertiefter prüfen, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Dies böte die Chance, den gesamten Kanton für Unternehmen steuerlich gleich attraktiv zu machen.

In jedem Fall will die Regierung eine "international akzeptierte und im interkantonalen Vergleich konkurrenzfähige, effektive Gewinnsteuerbelastung" - möglichst zwischen 12 und 13 Prozent - erreichen. Finanzieren will sie die kantonale Umsetzung mit dem Geld, das der Kanton mit der USR III zusätzlich vom Bund erhalten wird.

Die natürlichen Personen seien von der USR III nicht direkt betroffen und sollen dadurch auch keine steuerliche Mehrbelastung erfahren, heisst es weiter.

Das definitive Massnahmenpaket will der Regierungsrat nach eingehender Prüfung im Rahmen der Vernehmlassung bekannt geben. Diese soll im kommenden Frühling durchgeführt werden. Zunächst aber steht die eidgenössische Abstimmung über die USR III im kommenden Februar an. (sda)