UNTERSEEWEN: Aldi hofft auf einen Entscheid

In Unterseewen wird eine Reithalle gebaut. Weiter auf die Baubewilligung wartet hingegen Aldi. Einsprachen gegen dieses Vorhaben liegen beim Regierungsrat.

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Cornelia Kunz zeigt im März 2006 das Land, auf dem nun ihre Reithalle entsteht. (Archivbild Erhard Gick/Neue SZ)

Cornelia Kunz zeigt im März 2006 das Land, auf dem nun ihre Reithalle entsteht. (Archivbild Erhard Gick/Neue SZ)

Der Kanton Schwyz will sich die Erschliessung beziehungsweise eine mögliche Verkehrsentlastung via Unterseewen (entlang der Seewernstrasse) nicht verbauen lassen. Jedes grössere Bauvorhaben wird geprüft, ob es diese Pläne nicht tangiert.

«Deshalb konnte für den Bau einer Reithalle eine Baubewilligung erteilt werden. Dieses Bauvorhaben ist bereits in Ausführung», hält Jean-Claude Balmer, Präsident der Schwyzer Baukommission, auf Anfrage fest. Die Gemeinde Schwyz sei überzeugt, gute Lösungen für dieses Baugebiet erlassen zu können.

Einsprachen gegen Erschliessung
Bereits zum Zuge kommt die Mythenblick GmbH. Sie realisiert auf dem Gelände hinter dem Krematorium eine 30 mal 60 Meter grosse Reitanlage. Das entsprechende Bauland hatte sich die Bauherrin bereits im Dezember 2005 gesichert. Die beiden Gesellschafter Cornelia und Peter Kunz aus Goldau wollen an der Seewern den Betrieb eines Reit- und Pensionsstalles aufnehmen.

Etwas komplizierter scheint die Situation auf der gegenüberliegenden Strassenseite. Dort möchte die Aldi Suisse AG eine neue Filiale einrichten. «Gegen dieses Bauvorhaben sind Einsprachen bei der Gemeinde eingereicht worden. Sie betreffen die Erschliessung», so Balmer weiter.

Vertreter von Aldi und Lidl sind guter Dinge
Der Regierungsrat befasse sich derzeit mit den Beschwerden, erklärt Jean-Claude Balmer. Bei Aldi Suisse AG ist man aber guter Dinge. «Wir hoffen, dass der Regierungsrat oder der Beschwerdedienst noch vor den Sommerferien entscheidet», sagt Sven Bradke, Sprecher der Aldi Suisse AG. Jedenfalls wolle Aldi am Standort in Unterseewen festhalten, bekräftigte Bradke das Bauvorhaben.

Zuversichtlich gab sich der Vertreter von Lidl Schweiz anlässlich der GV des Einwohnervereins Seewen. Man erwarte demnächst eine Baubewilligung. Wie es aussieht, wird es auch bei dieser Überbauung auf dem ehemaligen Areal der Kaweba noch dauern, bis eingekauft werden kann.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.