UNWETTER: Besserer Schutz vor Naturgefahren

Überschwemmungen, Erdrutsche und instabile Hänge: Der Kanton Schwyz beugt künftigen Naturgefahren mit neuen Massnahmen vor.

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Schwyz will sich besser vor Naturgefahren wie Hochwasser (im Bild 2006 in Muotathal) schützen. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Schwyz will sich besser vor Naturgefahren wie Hochwasser (im Bild 2006 in Muotathal) schützen. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Das Augenmerk legt die Regierung dabei auf ein «integrales Risikomanagement». Die Analyse hat ergeben, dass Bäche und Flüsse nachhaltig gesichert und der Schutzwald funktionsgerecht gepflegt werden soll. Mit weiteren technischen Verbauungen können Gefahren minimiert und abgewehrt werden, wie das Amt für Wald und Naturgefahren des Kanton Schwyz mitteilte. Auch instabile Felsmassen sollen künftig besser überwacht werden.

Strategie wegen Unwetter überarbeitet
Auch die Vorbereitung der Notfalldienste spielt eine zentrale Rolle, sodass diese bei einem Einsatz rasch und wirkungsvoll handeln können. Materiell umfasst das integrale Risikomanagement raumplanerische, biologische, baulich-technische sowie organisatorische Massnahmen. Der Kanton Schwyz hat die Naturgefahrenstrategie überarbeitet, nachdem die Unwetterereignissen vom 21. bis 23. August 2005 «Norbert» sowie die Extremniederschläge im Ybrig-Gross-Alpthal vom 20. Juni 2007 grosse Landstriche verwüstet hatten.

rem