UNWETTER: Mit dem Schrecken davongekommen

In der Zentralschweiz richtete der Sturm teilweise grosse Schäden an. Es wurden Häuser beschädigt, Bäume sind umgestürzt und Keller mussten ausgepumpt werden.

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In Brunnen hat der Sturm ein Hausdach beschädigt. (Leserbild Sascha Krähenbühl)

In Brunnen hat der Sturm ein Hausdach beschädigt. (Leserbild Sascha Krähenbühl)

In Brunnen seien mit 154 Kilometern pro Stunde schweizweit die heftigsten Orkanböen gemessen worden, sagt Alexander Giordano von Meteocentrale. Der Sturm deckte in Brunnen und Alpnach je ein Hausdach ab. Zudem wurde in Brunnen eine Frau von einem herumfliegenden Brett am Kopf getroffen und leicht verletzt, wie die Kantonspolizei am Freitagmorgen bekannt gibt. In Luzern waren es Spitzenwerte von bis zu 98 Kilometern pro Stunde.

Die Gewitterzellen zogen rasch vorüber und brachten teilweise golfballgrosse Hagelkörner. Eine heftige Böe jagte in Alpnach Bauarbeitern einen riesigen Schrecken ein, als eine Deckenbetonverschalung in sich zusammenkrachte ( wir berichteten ). Auch in der übrigen Zentralschweiz kam es zu Schäden: In Hergiswil wurde ein Stalldach beschädigt und zwischen Oberdorf und Buochs musste die Strasse wegen umgestürzter Bäume gesperrt werden.

Im Kanton Luzern waren die Feuerwehren in Schüpfheim, Schötz, Sursee und Meggen im Einsatz. Acht bis zehn Einsätze erfolgten wegen überschwemmten Kellern. In Schüpfheim wurde zudem ein Stalldach beschädigt und in Brunnen knickten Bäume um und Gebäude wurden beschädigt.

wy/mra/tos/ssr

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.