URI: Im Sawiris-Dorf droht Wohnungsnot

Samih Sawiris will bis 2020 in Andermatt 3000 Angestellte beschäftigen. Die Gemeinden befürchten nun eine Wohnungsnot.

Anian Heierli
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Das Resort nimmt Formen an: die Baustelle des Hotels Chedi in Andermatt. (Bild: Keystone)

Das Resort nimmt Formen an: die Baustelle des Hotels Chedi in Andermatt. (Bild: Keystone)

Mindestens 3000 Vollzeitbeschäftigte ziehen laut der Sawiris-Firma Andermatt Swiss Alps AG (ASA) in den kommenden Jahren ins Urner Oberland. Das sind fast doppelt so viele Personen, wie Andermatt heute Einwohner zählt. Diese Leute helfen beim Betrieb und Aufbau des Tourismus-Resorts mit. Doch wo sollen die Mitarbeiter alle wohnen? Derzeit reicht das Angebot auf dem lokalen Wohnungsmarkt für die erwarteten Zuzüger bei Weitem nicht aus.

Abhilfe soll nun aber das Projekt der Gemeinden Gurtnellen, Wassen und Göschenen bringen. Es trägt den Namen «Wohnförderung Urner Oberland». Dadurch will man vor allem Quartiere für die Sawiris-Leute schaffen. Zu diesem Zweck sollen die Einheimischen leer stehende, alte Immobilien sanieren. Denn in den Bergdörfern sind weitere Steuerzahler erwünscht. Bei Einheimischen herrscht teilweise Skepsis.

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