100 KLASSEN INS MUSEUM: Museumsnacht soll mehr Besucher anlocken

Das Pilotprojekt «100 Klassen ins Museum» stiess auf grossen Anklang. Die Urner Museumskonferenz hat aber noch mehr Ideen.

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Primarschüler im Haus für Kunst in Altdorf. Sie experimentieren mit einer zweilinsigen Kamera. (Bild Markus Zwyssig/Neue UZ)

Primarschüler im Haus für Kunst in Altdorf. Sie experimentieren mit einer zweilinsigen Kamera. (Bild Markus Zwyssig/Neue UZ)

Die Bilanz des dreijährigen Pilotprojekts «100 Klassen ins Museum» der Urner Museumskonferenz (UMK) fällt positiv aus: Rund 150 Urner Klassen – 50 pro Jahr – mit 2900 Jugendlichen profitierten von professionellen Führungen. «Wir hatten natürlich nicht wirklich mit 100 Klassen pro Jahr gerechnet», sagt Josef Schuler, der die Geschäftsstelle der Museumskonferenz leitet.

Tatsächlich konnten im Vergleich zu früheren Jahren mehr als doppelt so viele Klassen unter kundiger Leitung durch die erlebnispädagogisch gestalteten Ausstellungen geführt werden. Auch die Workshops fanden bei Lehrkräften und Jugendlichen Anklang. «Die einzelnen Museen haben sich enorm für das Projekt eingesetzt», freut sich Josef Schuler. Die Klassen, die das Angebot nutzten, reichten denn auch vom Kindergarten bis zum Gymnasium.

Kosten sind kein Bremser mehr
Wichtig für den Erfolg des Projekts war auch der finanzielle Anreiz: Die Schulgemeinden bezahlten lediglich 30 Prozent der ordentlichen Kosten. «Damit wird das Projekt auch für die Schulgemeinden attraktiv», so Josef Schuler. «Die Kostenfrage ist so kein Bremser mehr.» An die Restkosten hat der Regierungsrat auch für die kommenden drei Jahre erneut Beiträge zugesichert.

Die Urner Museumskonferenz möchte künftig aber noch mehr Urnerinnen und Urner ins Museum locken. Aus diesem Grund organisiert sie am 19. Juni 2009 erstmal in ihrer Geschichte eine Museumsnacht. Damit diese für die Besucher noch bequemer verläuft, holt ein Bus die Interessierten um 17 Uhr in Altdorf ab. Dann kann das Vergnügen beginnen: Unter dem Leitthema «Klangspur» werden die Besucher in die verschiedenen Museen chauffiert.

mak.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.