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124 Urner Gewehrschützen mehr als im Vorjahr am Eidgenössischen Feldschiessen

An elf Schiessplätzen ist vom 24. bis 26. Mai das Feldschiessen in Uri durchgeführt worden. Mit dabei waren auch viele Jungschützen.
Paul Gwerder
Bernhard Gisler gewann das diesjährige Feldschiessen mit 71 Punkten (Bild: Paul Gwerder)

Bernhard Gisler gewann das diesjährige Feldschiessen mit 71 Punkten (Bild: Paul Gwerder)

Das diesjährige Eidgenössische Feldschiessen war so erfolgreich wie seit 2014 nie mehr. Vom 24. bis 26. Mai haben in der ganzen Schweiz 129'843 Menschen in einem Schiessstand das Feldschiessen-Programm geschossen. Das sind 2519 Teilnehmer (2 Prozent) mehr als im Vorjahr. Die Schützen konnten damit unter Beweis stellen, dass der Schiesssport in der Schweiz lebt und dass auch die Abstimmung vom 19. Mai, die zu Ungunsten der Schützen ausging, nichts daran ändern kann.

Im Kanton Uri beteiligten sich 181 Pistolenschützen und 768 Gewehrschützen an diesem Traditionsanlass, insgesamt 124 mehr als noch vor Jahresfrist. «Das Wichtigste war aber, dass der Grossanlass auf allen elf Schiessplätzen dank der professionellen Betreuung der Frauen und Männer in den Schützenständen unfallfrei und ohne Probleme durchgeführt werden konnte und dies erst noch bei recht guten äusseren Bedingungen», sagte Theo Imhof, Ressortleiter Feldschiessen des kantonalen Schützenverbandes Uri. Über die 300-Meter-Distanz schossen 768 Schützen das 18-schüssige Programm. Bei den Pistolenschützen schossen total 181 Personen das Programm, das sind sogar 16 mehr als im Vorjahr.

Bernhard Gisler verfehlt Maximum um einen Punkt

Das Maximum von 72 Punkten über die 300-Meter-Distanz erreichte auch dieses Jahr niemand aus dem Kanton Uri. Am besten traf Bernhard Gisler mit 71 Treffern. Der 62-jährige Sieger wohnt in Seedorf und ist Mitglied bei der SG Seedorf. Einen seiner grössten Erfolge erzielte er dieses Jahr am Einzelwettschiessen mit 147 Punkten und am Jagdmattschiessen erreichte er ebenfalls den zweiten Rang. Als seine Hobbys bezeichnet er Schiessen, Fischen und Pokern.

Einen Punkt weniger erzielten Urs Vetter (SG Spiringen), Erich Planzer (SG Sisikon), Markus Zurfluh (SG Attinghausen), und Mario Gisler (SG Unterschächen). Die besten Nachwuchsschützen waren Michael Epp (Jahrgang 2001) und Flavio Indergand (1999) mit je 66 Punkten. Von den 103 Damen kam Heidy Bissig von der SG Spiringen mit 68 Punkten auf den 13. Platz. Ebenfalls 68 Treffer erzielte Manuela Poletti-Zgraggen (SV Schattdorf).

Über die 300-m-Distanz verzeichnete die SG Spiringen mit 120 Personen am meisten Teilnehmer, vor der SG Amsteg Erstfeld (85) und der SG Seedorf (83).

Nur noch 45 Schützen benutzten den Karabiner. 696 Schützen schossen mit dem Sturmgewehr 90 und 27 mit dem Sturmgewehr 57.

Ruth Planzer wiederholt Vorjahressieg

Bei den Pistolenschützen 25 Meter wurde wiederum auf beachtlichem Niveau geschossen. Die Vorjahressiegerin Ruth Planzer verfehlte das Punktemaximum mit 178 Treffern nur um zwei Punkte. Auf die gleiche Punktzahl kam Stefan Schuler mit Jahrgang 1990. Der beste Junior mit der Pistole war Andrey Zwyer mit 164 Punkten.

Für Theo Imhof war erfreulich, dass in diesem Jahr insgesamt 148 Jungschützen am Feldschiessen teilnahmen. Das sind 37 mehr als im vergangenen Jahr.

Aus der Rangliste - 300 Meter, Einzel: 1. Bernhard Gisler, SG Seedorf, 71 Punkte; 2. Urs Vetter, SG Spiringen, 70; 3. Erich Planzer, SG Sisikon, 70; 4. Markus Zurfluh, SG Attinghausen, 70; 5. Mario Gisler, SG Unterschächen, 70. - Pistole, 25 Meter, Einzel: 1. Ruth Planzer, 178 Punkte; 2. Stefan Schuler, 178; 3. Peter Planzer, 177; 4. Hanspeter Schuler, 177; 5. Christian Simmen, 177; 6. Ruth Odermatt, 176; 7. Paul Zwyer, 174; 8. Erich Planzer, 174; 9. Alain Imholz, 174; 10. Silvio Simmen, 174.

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