14'000 Franken für Elite-Rind

Die Tiere, die in Bürglen versteigert wurden, gehören zur europäischen Elite. Sogar aus Holland und England reisten Farmer an.

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Auktionator Andreas Aebi in seinem Element. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

Auktionator Andreas Aebi in seinem Element. (Bild: Maria Schmid/Neue LZ)

In EU-Staaten und vor allem in Amerika kennt man solche Spitzenvieh-Auktionen schon lange. Doch in der Schweiz fand nun zum ersten Mal eine solche Versteigerung statt. Die Bürgler Betriebsgemeinschaft GS Alliance und der Zuchtbetrieb Ruegruet Holsteins aus Hohenrain haben sie organisiert.

Das Interesse war riesig: "Ich bin extra aus Holland angereist", sagte Farmer Pieter Talsma. Selber gekauft hat er aber nichts. John West aus England ersteigerte sich hingegen gleich vier Tiere. "Solch schöne Rinder gibt es bei uns in England eben nicht", sagte der Farmer.

Nur absolute Spitzentiere wurden verkauft. Nur solche, die auch an internationalen Viehschauen vorne mitmischen können: 33 junge Rinder und Kälber aus ganz Mitteleuropa sowie einige auserlesene Embryos, welche von bekannten Schautieren stammen und von andern Kühen ausgetragen werden können.

Bis zu 14 000 Franken wurden für die Tiere geboten. Zum Vergleich: Ein durchschnittliches Rind ist im Magazin "Tierwelt" oft schon für 1500 Franken ausgeschrieben.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.