147. RÜTLISCHIESSEN: Ein Neuling wird Meisterschütze auf dem Rütli

Auf dem Rütli trotzten 1151 Schützen Regen, Wind und Kälte. Das ruhigste Händchen bewies der Schwyzer Roman Lienert – er hat erst vor wenigen Tagen das Mindestalter erreicht.

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Wird auf Händen getragen: Meisterschütze Roman Lienert. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Wird auf Händen getragen: Meisterschütze Roman Lienert. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Am 147. Rütlischiessen wird auf eine 300 Meter entfernte Zielscheibe geschossen. Das beste Resultat erzielte Roman Lienert aus Wilen bei Wollerau. Mit 87 Punkten ist er Meisterschütze der Rütlisektionen und stolzer Besitzer des Meisterbechers und der Bundesgabe. «Ich kann gar nicht beschreiben, was für ein Gefühl das ist.» Mit «null Erwartungen» sei er ans Rütlischiessen gefahren, «und jetzt das – einfach unglaublich!» Der Sieg am Rütlischiessen ist ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk für den Schützen, der am 30. Oktober seinen 22. Geburtstag feiern konnte. 22 Jahre ist auch das Mindestalter, um überhaupt am Rütlischiessen teilnehmen zu können.

Felix Arnold aus Schattdorf belegte im Feld der 1151 Schützen den 2. Rang und gewann mit 85 Punkten den Meisterbecher. 74 Punkte waren nötig, um einen der sechs begehrten Urner Sektionsbecher zu gewinnen. Der beste Bechergewinner, Erich Infanger, Kriens, erzielte 78 Punkte.

Elias Bricker und Ernst Zimmerli

HINWEIS
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Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.

Impressionen des Anlasses: