Gotthard-Rastsätte: 16 E-Tankstellen sind im Einsatz

16 Elektrotankstellen versorgen die steigende Zahl an Elektroautos. Den Treibstoff wird lokal aus Urner Wasserkraftwerken produziert.

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Unterwegs mit erneuerbarer Energie aus der Region: Daniel Kaufmann, CEO der Gotthard-Raststätte A2 AG (links) und Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung von EWA.

Unterwegs mit erneuerbarer Energie aus der Region: Daniel Kaufmann, CEO der Gotthard-Raststätte A2 AG (links) und Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung von EWA.

An der Gotthard-Raststätte sind seit diesem Sommer 16 neue E-Tankstellen im Einsatz. Versorgt werden sie mit Strom vom Elektrizitätswerk Altdorf (EWA). «Wir sind eine wichtige Station im Nord-Süd-Verkehr und die E-Mobilität ist ein Thema für uns», erklärt Daniel Kaufmann, CEO der Gotthard-Raststätte A2 AG. «Erneuerbare Energie aus dem Kanton Uri macht die E-Mobilität erst richtig nachhaltig.»

Gleiches gelte auch für die CO2-Bilanz. «Es gibt für mich neben der Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit einen anderen wichtigen Aspekt», führt Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung von EWA aus. «Der UrStrom, der in den Elektrotankstellen der Raststätte genutzt wird, wird lokal in Urner Wasserkraftwerken produziert.»

Rund 64 Millionen Franken in Kraftwerke investiert

Die neuen E-Tankstellen bei der Gotthard-Raststätte würden viel Urner Power benötigen – insbesondere die Schnellladestationen. «Sie erfordern eine hohe Leistung» führt Jauch aus. «Nur so ist es möglich, beispielsweise einen Tesla in 20 bis 30 Minuten aufzuladen.»

Damit genügend Strom-Treibstoff zu den E-Tankstellen fliesst, wurde die Stromverteilung ausgebaut. «Mit der zunehmenden E-Mobilität wird auch der Strombedarf insgesamt steigen», so Jauch. «Deshalb investieren wir mit unseren Partnern rund 64 Millionen Franken in die neuen Kraftwerke Bristen, Gurtnellen und Schächen.» (red)